Anleger-Akademie Die richtige Spar-Mischung finden

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Vielen sind Vorteile von Fondssparplänen nicht bekannt

Demnach weiß nur ein gutes Viertel der Anleger genau darüber Bescheid, wie ein Fondssparplan funktioniert. „Dabei lassen sich gerade mit Fondssparplänen typische Anlegerfehler vermeiden“, meint Daniel Günnewig, Produktmanager bei Union Investment. Während viele Sparer zum falschen Zeitpunkt in den Aktienmarkt ein- oder aussteigen, führe die Strategie des Fondssparplans automatisch zu einem antizyklischen Verhalten, erklärt er. Dank ihrer festen Sparrate erhalten sie zwar bei steigenden Kursen weniger Fondsanteile, aber bei sinkenden Kursen mehr.

So kann der Anleger in schwachen Börsenphasen seine Rendite im Vergleich zu einer ungünstig gewählten Einmalanlage vervielfachen. Da sich diese Effekte aber über sehr lange Zeiträume hinweg aufheben können, müssten Anleger, die sich diese Extra-Renditen konsequent sichern möchten, in Phasen stark steigender und hoch bewerteter Börsen ihren Sparplan unterbrechen.

Zudem zahlt es sich besonders aus, langfristig zu sparen. Denn über die Zeit hilft der sogenannte Zinseszinseffekt, ein Vermögen zu mehren: Bei Fonds kommt das zum Tragen, wenn die Erträge nicht an den Anleger ausgeschüttet werden, sondern wieder in Fondsanteile investiert werden. Je früher man zu sparen anfängt, umso stärker wirkt der Effekt. Weiterer Vorteil: Ein Sparplan diszipliniert den Anleger, weil das Spargeld regelmäßig vom Konto abgebucht wird. Zugleich bleibt er jedoch flexibel und kann seine Sparrate jederzeit an sich verändernde Lebensbedingungen anpassen.

Wer einen Sparplan abschließen möchte, muss sich entscheiden zwischen aktiv gemanagten Investmentfonds und passiven Fonds (ETFs), die einen Index wie den Dax einfach nachbilden. Für passives Management sprechen zwei Dinge. Die meisten aktiven Fondsmanager schaffen es nicht, ihre Vergleichsindizes und damit die ETF-Renditen zu schlagen. In den vergangenen fünf Jahren lag gerade mal ein gutes Viertel der Manager internationaler Aktienfonds besser, wie Christopher Wolter, Analyst beim Fondsratinghaus Feri Eurorating feststellt. Zweitens kosten aktiv gemanagte Aktienfonds oft zehnmal so viel wie ETFs.

Ob aktiv oder passiv gemanagte Produkte besser sind, hält Wolter für eine „Frage der Philosophie“: Wer mit der Marktrendite zufrieden ist und preisgünstig investieren möchte, setzt auf ETF. Wer sein Geld einem Fondsmanager anvertrauen möchte, der hoffentlich Mehrwert schafft, kauft einen aktiven Fonds. Die Frage der Kosten hält Wolter für zweitrangig: „Ein Fondsmanager, der längerfristig überdurchschnittliche Renditen erzielt, ist sein Geld wert“, sagt er. In den Renditeberechnungen der Analysehäuser sind die laufenden Kosten schon abgezogen.

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3 Kommentare zu "Anleger-Akademie: Die richtige Spar-Mischung finden"

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  • Das Problem beim Sparen ist nicht das zu besparende Prudukt sondern die Disziplin durchzuhalten. Im Laufe des Lebens ändern sich die Wünsche und es kommen immer mehr hinzu. Man sollte also das Produkt wählen, dass es einem schwer macht, den bereits ersparten Betrag für einen plötzlich auftretenden Wunsch auszugeben.

  • Wer sparen will, sollte auf keinen Fall einen Fondssparplan wählen. Erstmal hanedlt es sich bei diesem Artikel um eine Werbeanzeige in Form eines schlecht geschriebenen Textes.

    Die Menschen die sparen wollen, sollten ganz einen ganz langweiligen Sparplan (BSP) machen. In Fonds sollten sie nur investieren, wenn das Geld übrig ist.

    Für Kleinanleger und Menschen die sich nicht wirklich damit befassen, bringt Fondssparen nichts.

    1. Der Endbetrag beim Fondssparen ist unbekannt und die Endsumme kann weniger sein, als man angelegt hat.

    2. Im Vergleich zum BSP zahlt der Kunde/in übermäßige Gebühren.

    3. Je größer die Zinsversprechungen, je höher die Verlustchance.

    4. Das Angebot an Fonds ist zu groß, ihr Berater wird sie über den Tisch ziehen ( weil er selbst kaum eine Ahnung hat)

    5. Die Versprechen wedren nicht gehalten, welche diese auch immer sind.

    Alternativ: Machen Sie einen BSP, wenn Sie sparen möchten, Sicherer gehts nicht. Natürlich zehrt die Inflation den Zinsgewinn auf, aber sie können zumindest nichts verlieren.

    Wenn Sie die Inflation noch ausgleichen möchten, können Sie ein Teil der Summe in Aktien anlegen, kaufen Sie sich einfach die Dividendenschweine. Dies sind Aktein die eine hohe Dividende haben und zahlen Sie diese Dividende noch auf in ihren Plan, so können Sie das ganze Aufpeppen. es geht nicht darum Kursgewinnne zu machen sondern jährlich die Dividende abzuschöpfen.

    Bei Fonds gibt es immer ein Ausgabeaufschlag und auch beim Veräußern fallen wiederum zusätzliche Gebühren an. Ihr Geld wird dadurch unnötig verschwendet.

    Mit meinem Kommentar ziehe ich natürlich den Unmut der professionellen Leserschaft auf mich, aber ich kann dem normlaen Bürger nicht das empfehlen, was in diesem Artikel steht.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

  • Man sollte jeden Fond mit dem Index vergleichen.
    Dann stellt man sich die Frage wozu bezahlt man das
    Managment. Es fehlt ein Langfrist vergleich
    Fonds zu Index

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