Anlegerakademie
Die beste Taktik für die Altersvorsorge

Bis zum Jahr 2023 soll das Rentenniveau für den Durchschnittsverdiener vor Steuern auf 46,2 Prozent des letzten Brutto-Einkommens sinken, schätzt die Deutsche Rentenversicherung. Doch wie findet man den optimalen Anlage-Mix?
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FRANKFURT. Das Problem ist erkannt: Die gesetzliche Rentenversicherung wird künftig nicht mehr alle Bürger ausreichend versorgen können, da der Anteil älterer Menschen in unserer Gesellschaft immer rascher zunimmt. Bis zum Jahr 2023 soll das Rentenniveau für den Durchschnittsverdiener vor Steuern auf 46,2 Prozent des letzten Brutto-Einkommens sinken, schätzt die Deutsche Rentenversicherung. Die Bundesregierung ist bereits alarmiert: Ende 2010 wird sie eine Kommission einsetzen, die Vorschläge machen soll, wie der Gefahr der Altersarmut zu begegnen ist. Wissenschaftler sind sich allerdings einig: "Jeder unter 55 Jahren muss selbst vorsorgen", sagt Bernd Raffelhüschen, Professor für Volkswirtschaft der Universität Freiburg, "aber jeder muss gut überlegen, in was er anlegt."

Schwieriger Entscheidungsprozess

Dass sie sparen müssen, wissen die Deutschen - und sie tun es auch: Nach einer aktuellen Studie der Versicherung Allianz legen 70 Prozent der Bürger etwas Geld auf die hohe Kante, fast jeder Zweite sogar regelmäßig. Altersvorsorge sei das wichtigste Sparziel, ergab die Umfrage. 83 Prozent sparen privat oder über den Arbeitgeber für den Ruhestand. Experten warnen dennoch: "Das Sparen ist ungleich verteilt", sagt Andreas Beck, Vorstand beim Institut für Vermögensaufbau (IVA) in München. So gebe es einige, die große Summen zurücklegen, jedoch viele, die zu wenig sparen. Außerdem gingen zahlreiche Anleger "nicht effizient vor, weil sie eine Aversion gegen Marktrisiken haben", sagt Beck.

Laut Allianz-Studie haben 71 Prozent der Deutschen für ihre Altersvorsorge eine Lebens- oder Rentenversicherung abgeschlossen. Eine Anlageart allein sollte aber keinesfalls die gesamte Vorsorge ausmachen, mahnt Raffelhüschen. Wichtig sei zu "streuen, streuen, streuen", da die jeweiligen Anlageprodukte unterschiedliche Chancen und Risiken bergen. Zudem müsse jeder seine individuelle Lebenssituation und-planung einbeziehen.

Wie findet man den richtigen Vorsorge-Mix? Für den Entscheidungsprozess seien objektive und persönliche Komponenten von Bedeutung, sagt Niels Nauhauser, Finanzexperte bei der Verbraucherzentrale Baden Württemberg. Erschwerend kommt hinzu, dass man "jede Form der Geldanlage auch als Altersvorsorge verkaufen kann - und das versuchen manche Berater auch, um möglichst viel Provisionen einzunehmen", sagt Nauhauser.

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  • Guten Tag,.... Da Wochenende ist;.....will ich ihnen einen kostenlosen Rat geben. Trauen Sie niemanden, keinem Gesetz, keinem Versicherer, keiner Vorsorge, keiner bank und keinem Riester. Vor allem keinem Politiker. Trauen Sie nur sich selbst ( und sogar dies nur bedingt ) und sorgen Sie selbst fuer ihre alten Tage. Sollten Sie duemmlich genug sein darauf zu vertrauen dass irgend eine Sau ihnen hilft;.... dann ist ihnen nicht zu helfen. Keine Hochrechnung, kein Statistik weiss was in 10 oder 20 Jahren sein wird. Keine Kinder und keine Verwandten werden ihnen beistehen. Sorgen Sie fuer sich SELbST. besten Dank.

  • Die meisten Menschen die ich um mich herum lebend kenne, haben eher weniger Einkommen, als das es zum Leben reicht, und ich glaube, dass ist bei den meisten Menschen in Deutschland der Fall die von Arbeit leben können, oder auch nicht. Die brauchen diese Taktik nicht. Das Handelsblatt erscheint mir mal wieder sehr, sehr, sehr lobbyistisch und klientenzentriert.

  • Hallo Holla1957,
    so ist das, wenn das eigene Wissen veraltet ist.
    Die bFA gibt es seit 2005 nicht mehr. An ihre Stelle ist die "Deutsche Rentenversicherung" getreten. Das Versorgungsniveau der beamten von 75% wird nicht nach 35 Jahren, sondern nun erst nach 40 Dienstjahren erreicht. insofern berichtige ich ihre falschen Äußerungen.

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