Bafög
Unterstützung beim Sprung ins Ausland

Während ihres Studiums wählen viele Studenten einen Aufenthalt im Ausland, um neue Erfahrungen zu machen. Der Weg ins Ausland ist aber meist mit zusätzlichen Kosten verbunden. Doch auch hier bietet der Staat Unterstützung.

Pflichtprogramm:

Ein Auslandsaufenthalt ist für eine erfolgreiche Bewerbung mittlerweile Pflicht. Allerdings kostet ein Semester fern der Heimat zusätzliches Geld. Mit Reisekosten und Studiengebühren kommen leicht ein paar tausend Euro zusammen. Doch der Staat bietet Unterstützung an – manchmal sogar für Studenten, die kein Inlandsbafög erhalten. Förderung: Das so genannte „Auslandsbafög“ umfasst neben den Lebenshaltungskosten auch einen Vollzuschuss für Reiseaufwendungen und bis zu 4 600 Euro jährlich für Studiengebühren. Diesen Zuschuss muss der Student nicht zurückzahlen. Anforderungen: Normalerweise können nur Studenten, die auch im Inland Bafög beziehen, die Förderung für das Studium im Ausland bekommen. Für Studienaufenthalte außerhalb der Europäischen Union wird jedoch ein Auslandszuschlag gewährt, solange die Lebensunterhaltungskosten in dem Zielland über denen in Deutschland liegen. Dieser Zuschlag beträgt für einige Ländern über 300 Euro pro Monat. Durch diesen Faktor verschiebt sich auch die maßgebliche Einkommensgrenze der Eltern nach oben. In einigen Fällen kann daher auch ein Student, der kein Inlandsbafög bekommt, Auslandsbafög erhalten. Antrag: Wer die Förderung beantragen will, muss sich an das für das Zielland zuständige Amt wenden. Informationen erteilen die Studentenwerke.

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