Berufsunfähigkeit
„Existenziell wichtige Absicherung“

„Keine Absicherung ist so nahe an der einzelnen Person dran wie die Berufsunfähigkeitsversicherung“, sagt Svea Kuschel. Sie bietet Finanzdienstleistungen speziell für Frauen an. Im Interview spricht Kuschel über subtile Benachteiligung und gibt Tipps, worauf Frauen bei Berufsunfähigkeitsversicherungen achten sollten.

Handelsblatt:

Frauen zögern häufig beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Denn die Beiträge sind hoch und – tritt der Versicherungsfall nicht ein – ausgegeben, ohne eine Rendite zu bringen. Gibt es Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung, die weniger Geld kosten?

Svea Kuschel: Es gibt zahlreiche Absicherungen, die sich mit dem Thema Invalidität befassen, aber keine ist so nahe an der einzelnen Person dran wie die Berufsunfähigkeitsversicherung. Es ist die umfassendste Absicherung im Unterschied zu einer, die beispielsweise nur im Pflegefall, bei Krankheit oder bei Unfall einspringt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung greift immer, wenn es richtig schlimm wird, viel Geld gebraucht wird und dann auch für länger. Deshalb ist sie ja auch so teuer.

Nun unterscheiden sich die Prämien der einzelnen Anbieter von Berufsunfähigkeitsversicherungen für eine vergleichbare Absicherung deutlich. Dass die Kundin nicht einfach das billigste Angebot nehmen soll, hat sie schon gehört. Worauf soll sie sonst noch achten?

Ein Anbieter für diese existenziell wichtige Absicherung sollte damit schon lange am Markt sein und Erfahrung mit der Regulierung von Berufsunfähigkeitsfällen haben. Was nützen mir günstige Beiträge und gute Bedingungen, wenn der Versicherer pleite geht, weil er sich verkalkuliert hat. Ein weiteres Kriterium ist die Annahmeprüfung: Es gibt Billiganbieter, die alles ablehnen, was nicht absoluter Standard ist. Jede Psychotherapie oder Massage ist sofort ein Ablehnungsgrund. Andere prüfen sorgfältiger.

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