Emerging-Markets-Produkte
Mit griffigen Namen auf Kundenfang

Die hohen Gewinne an vielen Schwellenländerbörsen haben auch die Banken und Fondsgesellschaften auf den Plan gerufen. Inzwischen können Anleger aus einer großen Fülle an Emerging-Markets-Produkten wählen. Neben breit anlegenden Fonds gibt es eine Reihe von Papieren, die in einzelne Regionen oder spezielle Untergruppen investieren, die gerne unter griffigen Namen verkauft werden.
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Bric – Der Vorreiter: Das bekannteste Konzept stammt von Goldman-Sachs-Chefvolkswirt Jim O’Neill. Er prognostizierte im Jahr 2001, dass Brasilien, Russland, Indien und China bis zum Jahr 2050 zu den weltgrößten Volkswirtschaften aufsteigen werden und stellt Investoren hier große Kursgewinne in diesen „Bric-Staaten“ in Aussicht – bisher mit Erfolg.

Die nächsten Elf: Als Reaktion auf viele Fragen zu den Brics und mögliche Kandidaten mit ähnlichem Potenzial ließ O’Neill 2005 die „Next-11“ folgen. Im Grund handelt es sich dabei schlicht um die elf Schwellenländer die nach den Brics die größte Bevölkerung aufweisen. Herausgekommen ist eine stark heterogene Gruppe von Südkorea über die Türkei bis hin zu Bangladesch und Nigeria.

Die dritte Welle: Exoten wie die beiden letztgenannten aber auch Peru, Oman oder Kasachstan bilden auch den Kern der „Third Wave“ der Schwellenländer, auf die die DWS einen Fonds herausgebracht hat. Viele dieser Börsen glänzen mit hohen Gewinnen, allerdings ist die Liquidität oft sehr gering.

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