•  
  • Digitalpass
  • Finanzen
  • Unternehmen

    STELLENMARKT

    Mit dem Jobturbo durch-
    suchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen in 36 deutschen Stellenbörsen.
  • Politik

  • Technik
  • Auto
  • Sport
  • Panorama
  • Social Media
    Einstellungen
    Dauerhaft aktivieren und Datenübermittlung zustimmen oder deaktivieren:
    Folgen Sie Handelsblatt:
  • Video
  • Service

Fallstricke
Vorsicht bei den Details

Wie viel Geld brauche ich im Ernstfall? Wo will ich gepflegt werden und von wem? Bevor die Unterschrift unter die Police für die private Pflegezusatzversicherung geleistet wird, gibt es einiges zu bedenken.
  • 1

DüsseldorfVersicherte sollten das Tagegeld nicht zu gering wählen. Nach aktueller Rechtslage zahlt die gesetzliche Pflegeversicherung bei Stufe III 1550 Euro, ein Heimplatz kostet aber im Schnitt 3266 Euro. Je nach Einrichtung können es aber auch bis zu 5000 Euro sein. Experten raten deshalb, mindestens 1500 Euro – also 50 Euro pro Tag – abzusichern. Wer es sich leisten kann und auch im Alter auf einen gewissen Luxus nicht verzichten möchte, sollte ein noch höheres Tagegeld wählen.

Wie bei jeder Versicherung ist der Blick in die Details wichtig. Viele Tarife enthalten beispielsweise eine Dynamik – die Beiträge und Leistungen steigen alle paar Jahre. Häufig haben Versicherte die Möglichkeit diese Erhöhung auszuschlagen. Manche Versicherer unterscheiden zwischen teilstationärer und stationärer Pflege, zahlen für teilstationäre Pflege weniger Pflegetagegeld. Wer den Lebensabend im Ausland plant, sollte darauf achten, dass die Versicherung auch zahlt, wenn der Wohnsitz außerhalb Deutschlands liegt.

Ein weiterer Fallstrick ist die Gesundheitsprüfung. Wer bereits erkrankt ist, muss mit Risikoaufschlägen oder dem Ausschluss bestimmter Krankheiten rechnen. Nicht nur deshalb gilt, je früher man eine Police abschließt desto besser – und desto billiger.

Demenz: Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen pflegebedürftig und betreuungsbedürftig. Wer eine Versicherung abschließt, sollte darauf achten, dass sie auch im Fall von Demenz zahlt. Wer an Alzheimer erkrankt, braucht Betreuung – lange bevor Pflegestufe I festgestellt wird – und das kostet.

 

Kommentare zu "Vorsicht bei den Details"

Alle Kommentare
  • "Wer es sich leisten kann und auch im Alter auf einen gewissen Luxus nicht verzichten möchte,.."
    Wir reden hier von Pflegestufe III, was glaubt der Autor denn, was man sich da tatsächlich noch leisten kann.

Serviceangebote