Grünes Investment
Das Risiko von Solarinvestitionen

Immer mehr Fondsinitiatoren entdecken das Geschäft mit der Sonnenenergie. Doch jedem Anleger sollte klar sein: Solarfonds sind unternehmerische Beteiligungen – mit hohem Risiko. VON CHRISTIAN SCHNELL
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FrankfurtÄlter ist er geworden, zweifellos, der Larry Hagman alias J. R. Ewing aus der Kultserie „Dallas“. Aber der Cowboyhut sitzt, und das fiese Lachen klingt wie früher. Die allgegenwärtige Fernsehwerbung des deutschen Solarunternehmens Solarworld, in der er jetzt wieder zu sehen ist, zeigt vor allem eines: Das Geschäft mit der Sonne und dem Strom, der daraus erzeugt wird, ist längst kein Nischenprodukt mehr. Den Anlegern verspricht Hagman ein zukunftsträchtiges Investment, Rendite und ein gutes Gewissen.

„Nach Fukushima wird hier wegen der hohen Nachfrage im Moment vieles an Produkten aufgelegt. Das heißt aber nicht, dass das alles funktioniert“, sagt Johannes Hirsch, Vorstand des Hamburger Vermögensverwalters Antea. Die Auswahl reicht über offene und geschlossene Fonds, Aktien, Anleihen und Genussrechte, einer Solaranlage auf dem Dach bis hin zur Altersvorsorge.

Besonders häufig werden derzeit geschlossene Fonds angeboten, die sich an Solarparks beteiligen – vergleichbar mit ähnlichen Anlagekonzepten für Anteile an Immobilien und Schiffen. Doch das Thema Solarenergie gewinnt in diesem Segment an Bedeutung. Die Komplexität ist zudem geringer: „Von Windkraft und Biomasse muss man etwas verstehen, wenn man einen geschlossenen Fonds auflegt. Das ist bei der Photovoltaik deutlich einfacher“, sagt Jörg-Henning Franz, Vorstand des Berliner Vermögensverwalters Umweltfinanz.

Zugute kommt der Branche, dass die Preise für den Bau dieser Parks in den vergangenen Jahren um rund ein Drittel gefallen sind. Geht dieser Trend so weiter, dann könnte die Branche in drei bis vier Jahren auch ohne Förderung zu marktgerechten Preisen produzieren. Genau hier liegt momentan noch das Problem: Nach wie vor hängt die Branche am Tropf des Staates. Zwar sind die Förderungen über die Jahre deutlich gekappt worden – zum 1. Januar steht die nächste Kürzung in Deutschland an –, doch noch immer sind staatliche Förderungen Voraussetzung dafür, dass mit der Energie aus der Sonne Gewinne erzielt werden können.

Anleger, die sich für die Beteiligung an einem geschlossenen Fonds interessieren, sollten folgende Punkte beachten: Weniger entscheidend als der Name des Solarparkbetreibers sind die Erfahrungen des Emissionshauses und des Projektierers, der den Park plant und baut.

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  • Wer auch nur einen Euro in einen Solarfond steckt, sollte sich darüber klar werden, daß er in ein parasitäres Geschäftsmodell investiert. "Strom" aus Solaranlagen ist energiewirtschaftlich unbrauchbar, er steht nur gelegentlich zur Verfügung, belastet dann die Netze und ist in in allen Aspekten skandalös teuer. Der einzige Grund ist der, daß die Politik aus rein ideologischen Gründen Subventionen bezahlt. Diese Subventionen könnten gestrichen werden, von heute auf morgen, und dann wäre es mit dem Einspeiseparadies auf Kosten der Allgemeinheit vorbei.

  • Die Aktien haben nicht nur geschwankt - sie kannten auch nur EINE Richtung: Sueden!!!

    Schauen Sie sich doch mal die Aktienkurse der Solarbuden ueber die letzten 5 Jahre an. So sieht keine Altersvorsorge aus. Da koennten sie besser in griechische Olivenhaine investieren.

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