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Hoher Regulierungsdruck

EU-Kommission: Die europäische Kommission hat sich zum Ziel gesetzt, den Wettbewerb auf dem Energiemarkt zu fördern. Sie wirft den großen Konzernen ihre marktbeherrschende Stellung sowie Absprachen vor, sich in ihrem jeweiligen Verbreitungsgebiet nicht in die Quere zu kommen. Sollten sich Beweise dafür finden, drohen den Unternehmen empfindliche Strafen, die sich auch auf die Aktienkurse auswirken könnten.

Bundesnetzagentur: Die Bundesnetzagentur flankiert das entschlossene Vorgehen der EU-Kommission auf nationaler Ebene, indem sie versucht, die Marktmacht der Unternehmen beim Netz zu brechen. In diesem Bereich haben die Energieversorger bislang ein natürliches Monopol und verdienen ordentlich Geld. Die Bundesnetzagentur prüft, ob die Entgelte, die die Unternehmen von ihren Konkurrenten für die Nutzung ihrer Netze verlangen, angemessen sind. RWE und Eon müssen sich auf Einbußen im bisher lukrativen Netzbetrieb einstellen. Das wird nicht ohne Folgen für den Aktienkurs bleiben.

Bundeskartellamt: Auf nationaler Ebene arbeitet außerdem das Bundeskartellamt an einer zügigen Marktöffnung. Dazu hat es gegen die Branchenriesen mehrere Verfahren eröffnet. Marktführer Eon Ruhrgas wurde beispielsweise verboten, Stadtwerke als seine wichtigsten Kunden weiter über viele Jahre hinweg exklusiv an sich zu binden.

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