Handelsblatt-Anleger-Akademie
Leitfaden: Wer macht was?

Finanzberater: Nennt sich auch Vermögensberater. Keine gesetzlich geschützte Bezeichnung. Nach EU-Recht sind künftig Minimalanforderung fällig, die entsprechend nachgewiesen werden müssen. Die IHK prüft Finanzberater in zwei Stufen: Fachberater für Finanzdienstleistungen und Fachwirt für Finanzberatung. Gerichtsgutachter haben eine besonders gründliche Ausbildung, ebenso Certified Financial Planner. Der überwiegende Teil der Finanzberater lebt von Vermittlungsprovisionen. Unabhängige Berater nehmen Stundensätze ab 200 Euro.

Anlagevermittler: Verkauft Produkte ohne dass er prüfen muss, ob sie zum Kunden passen. Das Produkt muss jedoch seriös sein.

Versicherungsberater: Geschützter Begriff, bei den Amtsgerichten zugelassen. Dürfen nicht vermitteln, sondern arbeiten ausschließlich auf Honorarbasis. Diese sind ähnlich denen von Finanzberatern.

Vermögensverwalter: Verwaltet das Depot eines Kunden. Zweck und Ziel werden vorher vereinbart. Honorar richtet sich prozentual nach Anlagesumme. Die Verantwortung ist auf das übergebene Geld beschränkt. Braucht eine Zulassung.

Family Office: Übernimmt die gesamte Vermögensverwaltung wohlhabender Familien. Dazu gehören auch Erbangelegenheiten, die Veräußerung von Firmenteilen, Kapitalanlage, Stiftungen oder die Bestellung geeigneter Vermögensverwalter.

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