Hebelprodukte
Optionsscheine, ein gefährliches Spiel

Der Marktanteil der Optionsprodukte im Gesamtmarkt für Derivate ist mit rund 470 Millionen Euro vergleichsweise gering. Ein Grund ist das größere Verlustrisiko der Papiere, das bei stärker schwankenden Börsen noch zunimmt. Die Entwicklung des Handels mit den Hebelprodukten.
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Weniger Volumen

Im Juni 2009 setzten die Börsen in Frankfurt und Stuttgart rund 1,7 Mrd. Euro mit Hebelprodukten um. Der Gesamtmarkt für Derivate und verbriefte Forderungen ist in Deutschland knapp vier Mrd. Euro schwer. Die Optionsscheine zählen zu den Hebelprodukten und ihr Marktanteil ist mit einem Handelsvolumen von rund 470 Mio. Euro vergleichsweise gering. Ein Grund dafür ist auch das größere Verlustrisiko der Papiere, das bei stärker schwankenden Börsen noch zunimmt. Die Korrektur an den Aktienmärkten sorgte für die geringeren Umsätze.

Hebel nach unten

Der Handel mit Hebelprodukten schrumpfte im vergangenen Juni stärker als der des Gesamtmarktes. Im Vergleich zum Vormonat sackte er um knapp elf Prozent ab. Die Börsenumsätze mit derivativen Wertpapieren insgesamt sanken im gleichen Zeitraum um 8,5 Prozent.

Wetten geht immer

Optionsscheine gibt es auf alle Arten von Wertpapieren. Die deutschen Anleger beschränken sich jedoch auf Börsenindizes, Einzelaktien, Währungen und Rohstoffe. Zinswetten sind selten. Die Kursentwicklung von Aktienfonds sichern Anleger nie mit Optionsscheinen ab.

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