Immobilienkauf
Wie der Staat beim Hausbau hilft

Milliarden Euro verteilen Bund, Länder und Gemeinden jedes Jahr an Hausbesitzer und solche, die es werden wollen. Doch es ist nicht leicht, den richtigen Fördertopf zu finden.
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DüsseldorfDer Immobilienkauf gehört zu den größten Anschaffungen im Leben. Jeder dritte Deutsche träumt von den eigenen vier Wänden oder plant bereits den Kauf, wie eine Forsa-Umfrage für den Allianz-Konzern zeigt. Die größte Hürde ist die Finanzierung, denn nur die wenigsten haben das nötige Eigenkapital, um den vollen Kaufpreis sofort zu bezahlen oder den Bau komplett zu finanzieren. Die meisten Häuslebauer setzen auf die klassische Baufinanzierung mit Zins und Tilgung. Jeder Fünfte, auch das hat die Umfrage ergeben, will die Anschaffung aber sogar ohne Eigenkapital, also mit einer hundertprozentigen Finanzierung stemmen.

Doch künftige Haus- oder Wohnungsbesitzer müssen den Kaufpreis nicht alleine schultern. Der Staat unterstützt Bürger, die zum ersten Mal eine Immobilie kaufen. Das geschieht vor allem durch Darlehen mit konkurrenzlos günstigen Konditionen, zum Teil aber auch in Form von Zuschüssen, die die Immobilienkäufer nicht zurückzahlen müssen.

Einfach allerdings ist es nicht, an das Geld vom Staat zu kommen. „Es gibt unzählige Fördermöglichkeiten für Immobilienbesitzer und solche, die es werden wollen“, sagt Torsten Weidemann vom Eigentümerverband Haus & Grund. „Das beginnt bei den milliardenschweren Programmen der Kreditanstalt für Wiederaufbau, geht über kommunale Maßnahmen und endet bei Zuschüssen von lokalen Unternehmen, etwa Energieversorgern.“

Den Durchblick zu behalten, ist nicht leicht. Jedes Bundesland hat seine eigenen Förderrichtlinien. Deshalb richten sich Art und Umfang der infrage kommenden öffentlichen Förderungen zunächst danach, wo gebaut oder ein Objekt gekauft wird. Einen ersten Überblick bietet der Förderrechner der Verbraucherzentralen und der staatseigenen KfW-Bankengruppe. Unter der Internetadresse www.baufoerderer.de können Interessierte überprüfen, ob überhaupt eine Chance auf eine staatliche Unterstützung besteht und, wenn ja, mit welcher Förderung sie rechnen können. Der Schwerpunkt liegt auf dem Neubau oder Ersterwerb selbst genutzter Wohnungen und Häuser. Denn den öffentlichen Geldgebern geht es in erster Linie darum, Anreize für die Schaffung neuen Wohnraums zu geben. Aber auch Sanierungen – vor allem energetische – werden unterstützt.

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  • Erklärung?

  • Also zunächst einmal sind viele KFW-Kredite mittlerweile teurer als Manch günstiges Angebot einer Bank. Beim Wohneigentumsprogramm gibt's weder Sondertilgungsrechte, eine Tilgungssatzänderungsoption noch eine 15-jährige Zinsbindung, die bei der aktuellen Niedrigzinsphase sicherlich ratsam ist.

    Die Landesförderprogramme sind oftmals eine Zumutung. Eine risige Bürokratie, eine extrem lange Prüfungszeit, und dann kommt es meist noch vor, dass der Kredit zwar genehmigt, aber nicht auszahlbar ist, weil der Fördertopf für's laufende Jahr aufgebraucgt ist. So müssen diese Mittel dann auch noch kostenintensiv und umständlich über die Hausbank zwischenfinanziert werden.

    Die ganze Förderpraxis ist m. E. absoluter Schwachsinn. Es könnte doch viel einfacher gehen: Man erlässt den förderungsfähigen Familien einfach die Grunderwerbsteuer!

    Aber Politiker können eingach nicht EINFACH, sondern nur BÜROKRATISCH.

    Schade.

  • Na, wer jetzt ein Haus kauft oder eins bauen läßt, zusätzlich kreditbelastet, muß wohl mindestens ein "Rad ab" haben... - voll daneben, liebe Redaktion!

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