Investieren in Südasien
Fallstricke

Für Anleger gilt Indien als einer der spannendsten Märkte überhaupt. Doch auch er birgt Risiken. Was man beim Investment beachten sollte.
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Investments nicht zu kleinräumig planen: Eine Geldanlage in Schwellenländern birgt ohnehin ein erhebliches Risiko. Dies sollte nicht noch dadurch vergrößert werden, dass sich das Investment nur auf eine Region oder ein Land konzentriert. „Die Stärke liegt in der Diversifizierung“, sagt Allan Conway, Chef der Schwellenländer-Sparte bei Schroder Investment Management.

Bei der Auswahl von Aktienfonds oder Anleihen nach vorne blicken und nicht ausschließlich auf bisherige Renditen: Häufig gilt bei den Investoren eine bestimmte Region oder Branche als besonders angesagt und liefert deshalb eine Zeitlang die besten Renditen. Doch solche Stimmungen schlagen oft um – also besser gar nicht erst davon leiten lassen.

Die Liquidität des Unternehmens betrachten: Die Investoren sollten sich für ihre Geldanlage ein Instrument aussuchen, das sich auch noch kurzfristig handeln lässt, falls sich das Bild plötzlich ändert, rät Nicolas Schlotthauer von DWS. Genau informieren. Worauf europäische Investoren nicht immer gefasst sind: Aktie ist hier nicht immer gleich Aktie. In Indien etwa werden viele der gehandelten Papiere als „American Depository Receipt“ (ADR) oder „Global Depository Receipt“ (GDR) übergeben. Damit erwirbt der Käufer nicht die Aktie selbst, sondern lediglich das Recht auf eine festgelegte Anzahl von Anteilsscheinen. Wer sich also allein in das Dickicht asiatischer Märkte stürzt, sollte vorher genau wissen, was ihn erwartet.

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