JP Morgan Emerging Markets Equity Fund
Fallstricke, die Anleger beachten sollten

Beim Investieren in den JP Morgan Emerging Markets Equity Fund gibt es einige Fallstricke, über die man als Anleger stolpern kann. Hier die wichtigsten.
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Volatilität
Ein Investment in Schwellenländer ist stärkeren Schwankungen ausgesetzt als in entwickelte Länder. Schließlich befinden sich die Strukturen noch im Umbau. Politische und wirtschaftliche Unsicherheiten sind prinzipiell größer, Liquidität und Transparenz geringer als in Kernmärkten. Experten empfehlen Anlegern, ihr Portfolio zu diversifizieren und nicht mehr als zehn Prozent des Depotwertes in Schwellenländer zu investieren.

Währung
Den JP Morgan Emerging Markets Equity Fund gibt es in einer Dollar- und einer Euro-Variante. Beide sind für deutsche Anleger erhältlich. Die Euro-Variante hat zuletzt schlechter abgeschnitten. Der starke Euro wirkt sich negativ auf die Rendite aus. Zudem ist ein Fonds, der weltweit in viele verschiedene Länder investiert, starken Währungseinflüssen ausgesetzt. Auf Absicherung gegen Wechselkursrisiken verzichtet der Fonds.

Gebühren
Für große Aktienfonds müssen Anleger mitunter hohe Verwaltungsgebühren zahlen. Auch der JP Morgan Emerging Markets Equity Fonds ist mit einer Managementgebühr von 1,5 Prozent nicht gerade günstig. Für einen Fonds, der in Schwellenländer-Aktien investiert, liegen die Gebühren aber im Rahmen des Vertretbaren - wenn die Rendite stimmt. Die Gesamtkostenquote bleibt knapp unter zwei Prozent.

Jörg Hackhausen
Jörg Hackhausen
Handelsblatt Online / Reporter

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