Rente
Flexibel für das Alter vorsorgen

Nicht für jeden Anleger sind staatlich geförderte Produkte die beste Strategie. Manch einer fährt mit börsengehandelten Indexfonds besser.
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Die Altersvorsorge ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Die Produkte sind oft kompliziert, die Gebühren wenig transparent und Sparer müssen sich über einen langen Zeitraum vertraglich binden. Doch es gibt auch einfache und flexible Bausteine für die Vermögensplanung: Sparpläne auf börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, ETFs). ETFs bilden Börsenindizes eins zu eins ab. "Neben den klassischen Altersvorsorgeprodukten können Anleger mit ETFs zusätzlich privat vorsorgen oder sogar ihre Altersvorsorge komplett selbst aufbauen", sagt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Wer sich für diese Variante entscheidet, verzichtet allerdings auf eine staatliche Förderung und eine Kapitalgarantie.

Doch das muss kein Nachteil sein. Das Institut für Vermögensaufbau (IVA) hat untersucht, was ETF-Sparpläne im Vergleich zur Riester- oder Rürup-Rente bringen. Das überraschende Ergebnis: Die EFT-Sparpläne schneiden besser ab. "Sie punkten vor allem mit ihrer Transparenz und den geringen Kosten", sagt IVA-Geschäftsführer Andreas Beck. Im Gegensatz zu aktiv gemanagten Fonds fallen bei ETFs nur Managementgebühren im Promillebereich an.

Ein weiterer großer Vorteil: Sparer können die Raten jederzeit aussetzen oder Teilbeträge entnehmen. "Die private Altersvorsorge lässt sich nicht bis ins Detail planen", sagt Verbraucherschützer Nauhauser. "Es können immer Situationen eintreten, in denen man kurzfristig Geld braucht, aber gerade nicht flüssig ist." Mit ETF-Sparplänen bleiben Anleger flexibel. Die fehlende Kapitalgarantie kann, so die Macher der IVA-Studie, aufgefangen werden - und zwar über eine angemessene Aufteilung der Sparrate auf risikoreichere und risikoarme ETFs.

Auch dass börsengehandelte Indexfonds ohne staatliche Förderung auskommen müssen, falle nicht so schwer ins Gewicht, so die Experten. Die niedrigeren Kosten heben den vermeintlichen Nachteil auf. "Gerade bei Produkten für die Altersvorsorge ist das Thema Kosten entscheidend, da beim langfristigen Vermögensaufbau jeder gesparte Cent zählt", sagt Heike Fürpaß-Peter von dem ETF-Anbieter Lyxor, in dessen Auftrag die IVA-Studie entstand.

Allerdings sind ETFs nicht für jeden die erste Wahl: "Es hängt von der individuellen Situation des Sparers ab, welches Vorsorgeprodukt sich empfiehlt", sagt IVA-Experte Beck. Geringverdiener profitieren stärker von den Zulagen bei staatlich geförderten Produkten. Wer viel verdiene und nur eine geringe Riester-Förderquote bekomme, fahre mit ETF-Sparplänen besser, so Beck.

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Kommentare zu " Rente: Flexibel für das Alter vorsorgen"

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  • Altersvorsorge durch weggesteuerte Ersparnisse ???

    Steuern und Abgaben in der bRD…..ein Skandal !!!

    Das Realvermögen deutscher Haushalte wurde innerhalb nur eines Jahrzehnts fast halbiert durch immer höhere Steuer- und Abgabenbelastungen !

    Öko- Steuern / Mineralöl-Steuer / Maut zum doppelten Abkassieren bereits durch Steuern finanzierter Strassen / KFZ- Steuer / Einkommen-Steuer / Lohn- Steuer / Versicherungs- Steuer / Kirchen- Steuer / Zwangsabgaben zur Gleichmacherei aller bundesländer / Hunde- Steuer / Steuern zur Finanzierung eines wettbewerbs- und sorgenfreien Lebens und Ruhestands für immer mehr bundes- und Landes- beamte / Steuern zur Finanzierung eines wettbewerbs- und sorgenfreien Lebens und Ruhestands für immer mehr Angestellte des bundes, des Landes und der Gemeinden / Umsatz- Steuer / Gewerbe- Steuer / Grund- Steuer / Kapitalertrags- Steuer / börsen- Steuer / Nikotin- Steuer / Alkohol- Steuer / Steuer zur Förderung von noch mehr Finanzbeamten in Form von An- oder Nicht- anerkennung von steuerrelevanten Ausgaben durch dieselben nach Gutsherren- Art / Mehrwert- Steuer / Abgeltungs- Steuer / Abgabe für Geldwerten Vorteil xyz /......etc….etc….etc….etc......Die “Anleitung ESt- Sept. 2009“ zur bearbeitung der Einkommen- Steuer- Erklärung umfasst 20 (in Worten: zwanzig) kleingedruckte DiN-A4 Seiten. Nach langjährigen Erfahrungen vieler betroffener dauert die formular- und sach- gerechte bearbeitung des eigenen Steuerfalls mittlerweile mehrere Wochenenden.

    Das Alles führt zu einer Staatsquote von zur Zeit über 50% !!! …bald sind es 55 oder gar 60 %......und das bedeutet auch eine immer weiter ansteigende Realenteignung der kaum noch zu motivierenden Leistungsträger in der bRD. Wie lange kann das noch gut gehen ?

    Eine gesunde Staatsquote sollte bei maximal 30 bis 35 % liegen, also ca. 1/3 des erwirtschafteten Kapitals. Wann kommen in der bRD endlich die überfälligen Steuer- und Struktur- Reformen ???

    Dazu kommt seit Jahren noch die Zwangsenteignung deutscher Steuerzahler durch die Transfer- EU, die unter anderem auch die Misswirtschaft im eigenen Land verschleiern soll. Wie lange lassen wir uns das noch bieten ?

  • Steuern und Abgaben in der bRD…..ein Skandal !!!

    Das Realvermögen deutscher Haushalte wurde innerhalb nur eines Jahrzehnts fast halbiert durch immer höhere Steuer- und Abgabenbelastungen !

    Öko- Steuern / Mineralöl-Steuer / Maut zum doppelten Abkassieren bereits durch Steuern finanzierter Strassen / KFZ- Steuer / Einkommen-Steuer / Lohn- Steuer / Versicherungs- Steuer / Kirchen- Steuer / Zwangsabgaben zur Gleichmacherei aller bundesländer / Hunde- Steuer / Steuern zur Finanzierung eines wettbewerbs- und sorgenfreien Lebens und Ruhestands für immer mehr bundes- und Landes- beamte / Steuern zur Finanzierung eines wettbewerbs- und sorgenfreien Lebens und Ruhestands für immer mehr Angestellte des bundes, des Landes und der Gemeinden / Umsatz- Steuer / Gewerbe- Steuer / Grund- Steuer / Kapitalertrags- Steuer / börsen- Steuer / Nikotin- Steuer / Alkohol- Steuer / Steuer zur Förderung von noch mehr Finanzbeamten in Form von An- oder Nicht- anerkennung von steuerrelevanten Ausgaben durch dieselben nach Gutsherren- Art / Mehrwert- Steuer / Abgeltungs- Steuer / Abgabe für Geldwerten Vorteil xyz /......etc….etc….etc….etc......Die “Anleitung ESt- Sept. 2009“ zur bearbeitung der Einkommen- Steuer- Erklärung umfasst 20 (in Worten: zwanzig) kleingedruckte DiN-A4 Seiten. Nach langjährigen Erfahrungen vieler betroffener dauert die formular- und sach- gerechte bearbeitung des eigenen Steuerfalls mittlerweile mehrere Wochenenden.

    Das Alles führt zu einer Staatsquote von zur Zeit über 50% !!! …bald sind es 55 oder gar 60 %......und das bedeutet auch eine immer weiter ansteigende Realenteignung der kaum noch zu motivierenden Leistungsträger in der bRD. Wie lange kann das noch gut gehen ?

    Eine gesunde Staatsquote sollte bei maximal 30 bis 35 % liegen, also ca. 1/3 des erwirtschafteten Kapitals. Wann kommen in der bRD endlich die überfälligen Steuer- und Struktur- Reformen ???

    Dazu kommt seit Jahren noch die Zwangsenteignung deutscher Steuerzahler durch die Transfer- EU, die unter anderem auch die Misswirtschaft im eigenen Land verschleiern soll. Wie lange lassen wir uns das noch bieten ?

  • ich kann nur jedem raten für seine Altersversorgung eine Variante zu finden, bei der:

    1. Keine Provisionen abgezogen werden, wie bei Riester u. Co.
    2. Die Gewinne legal nicht versteuert werden müssen.
    3. Der Staat keine Kenntnisse von hat.
    4. Nicht besteuert wird, wenn die Vorsorge im Alter verbraucht wird.
    5. Keine Krankenkassenbeiträge von bezahlt werden müssen;
    daher auch keine Zuzahlungen für Medikamente usw. usw.
    6. Alles sofort und augenblicklich in einen anderen Staat gebracht werden kann.
    7. Auf der ganzen Welt als Zahlungsmittel anerkannt wird.
    8. Seit Jahrtausenden seinen Wert erhalten hat.
    9. Nicht durch inflation oder Währungsreform wertlos werden kann.
    10. beim Ableben des inhabers der Altersversorgung, den Hinterbliebenen die Werte bleiben.

    Natürlich muss man diese Altersversorgung aber angeben, egal ob sie in einem bankschließfach in der Schweiz liegt oder im Garten vergraben ist, wenn man zum Sozialfall wird; etwa wegen Altersheim oder Pflegebedürftigkeit.
    Auch darf man dann keine Grundsicherung im Alter beantragen, wenn sich die staatliche Rente als Minirente herausstellt.
    Das wäre betrug und würde bestraft, wenn die Goldmünzen in der Schweiz oder im Garten gefunden werden.
    Natürlich kann man Goldmünzen nicht essen, aber ungültige banknoten auch nicht.

    Viele Grüße
    H. J. Weber

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