Stichwort
Diamanten – magische Steine

Begriff
Der Name Diamant leitet sich von dem spätlateinischen „diamantem“ ab, dem Akkusativ von „diamas“, dem Wort für "unbezwingbar". Gemessen werden Diamanten in Karat. Ein Karat entspricht 0,2 Gramm.

Merkmale
Auf Zertifikaten sind die wesentlichen Informationen zu einem Diamanten zusammengefasst. Die Merkmale ( Karat, Farbe, Reinheit und Schliff ) und die Qualität des Schliffes.

Entstehung
Diamanten entstehen bei hohem Druck im Erdinneren. Als ideal gelten eine Tiefe von 150 Kilometer und Temperaturen von 1 200 bis 1 400 Grad Celsius. Neben farblosen Steinen haben in den letzten Jahren auch Farbdiamanten (Fancy Diamonds) an Bedeutung gewonnen

Förderung
Diamanten sind auf allen Kontinenten gefunden worden. Die größten Diamanten-Vorkommen liegen in Russland, Botswana, Australien und der Demokratischen Republik Kongo. Gefördert wird auch in Kanada, Südafrika und Brasilien. Der Wert der Weltproduktion lag im Jahr 2006 laut De Beers bei knapp 13 Mrd. Dollar.

Kunststeine
Seit dem Jahr 1955 werden mit Hilfe des Hochdruck-Hochtemperatur-Verfahrens künstliche Diamanten hergestellt. Diese künstlichen Steine sind aber bisher keine bedeutende Konkurrenz für die „natürlichen“ Diamanten.

Verwendung
Am bekanntesten ist die Verwendung von Diamanten als Schmuck. In der Industrie werden sie in Bohr-, Schneid- und Schleifwerkzeugen eingesetzt.

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