Vier Fragen an: Stefan Armbruster
„Indizes sind besonders beliebt“

Stefan Armbruster, Derivatespezialist bei der Deutschen Bank, über Reiz und Tücken von Optionsscheinen.

Welchen Reiz haben Optionsscheine im aktuellen Marktumfeld?

Mit Optionsscheinen können Anleger von Kursbewegungen überproportional profitieren. Da die Aktienmärkte seit zwei Jahren wieder zulegen, ist dieses Anlageinstrument natürlich verlockend.

Welche Optionsscheine sind besonders beliebt?

Die größten Umsätze sehen wir bei Scheinen auf Indizes, hier vor allem auf den Dax und dann auf den Stoxx. Danach kommen Optionsscheine auf Einzelwerte, also die Blue Chips im Dax oder Werte, die von spektakulären Nachrichten bewegt werden. Immer da, wo Geschichten drin sind, spielt auch die Musik. Grundsätzlich werden mehr Kaufoptionsscheine als Verkaufsoptionsscheine gekauft.

Zu welchem Zweck kaufen Privatanleger Optionsscheine?

Die allermeisten Optionsscheine werden zu Spekulationszwecken von Privatanlegern gekauft, die bereits Erfahrungen mit Aktien gemacht haben.

Was müssen Anleger beachten?

Zum Risikomanagement gehört, auf die Ausstattungsmerkmale eines Scheins zu achten: Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Aktien ich mit einem Schein beziehe. Um einmal den Dax zu kaufen, brauche ich bei einem Bezugsverhältnis von 100 zu 1 also 100 Optionsscheine. Auch die Laufzeit sollte im Auge behalten werden, sonst ist der Schein auf einmal weg vom Markt. Grundsätzlich gilt: Je höher der Hebel, desto günstiger der Schein. Anleger müssen aber wissen, dass sie mit einem höheren Hebel auch ein höheres Risiko haben.

Die Fragen stellte Petra Hoffknecht.

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