10-jährige Bundesanleihe: Euro-Renditen halten sich über vier Prozent

10-jährige Bundesanleihe
Euro-Renditen halten sich über vier Prozent

Den Rentenmärkten steht eine eher nicht aufregende Woche bevor. Bevorstehende Daten werden wohl keine deutlichen Ausschläge nach oben oder unten verursachen. Verluste der Vorwoche konnten am Freitag wett gemacht werden.

cü FRANKFURT. Die neue Woche an den Rentenmärkten dürfte wenig Spektakuläres bringen. Viele Strategen erwarten, dass sich die Renditen seitwärts bewegen werden. Seit gut vier Wochen rentiert die zehnjährige Bundesanleihe zwischen 4,06 und 4,15 Prozent. Es sei fraglich, ob die Daten in dieser Woche einen signifikanten Ausbruch rechtfertigen könnten, meint zum Beispiel die DZ Bank.

Aus dem Euro-Raum stehen von konjunktureller Seite unter anderem das Wirtschaftsklima und das Geschäftsklima an. Die Daten dürften nach Meinung der Commerzbank kaum Argumente für niedrigere Bond-Renditen liefern. Aus den USA werden unter anderem für den ISM-Index der Industrie und für das Wirtschaftswachstum im vierten Quartal etwas schwächere Daten erwartet. Diese sollten nach Ansicht der Hypo-Vereinsbank jedoch allenfalls die US-Papiere, nicht aber die Bonds im Euro-Raum stützen.

Am Freitag sorgte der etwas schwächer als erwartete deutsche Geschäftsklimaindex des Ifo-Instituts dafür, dass die Rentenkurse ihre Vortagsverluste wett machten. Der Bund-Future stieg um 0,36 Prozentpunkt auf 115,45 Prozent. Unter dem Strich hat der Terminkontrakt in der vergangenen Woche aber lediglich 0,03 Prozentpunkte zugelegt. Die zehnjährige Bundesanleihe beendete die Woche mit einer Rendite von 4,05 Prozent, die zehnjährige US-Anleihe mit 4,67 Prozent.

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