AAA-Schuldner
Da waren es nur noch sechs

Schön war’s, damals Anfang der Achtzigerjahre. Weltweit konnten sich mehr als 30 Unternehmen mit dem dreifachen A der Ratingagenturen schmücken.

Anleihen dieser Klasse definieren die Fähigkeit des Schuldners zur Zins- und Tilgungszahlung als "extrem stark" – damals galt das auch für General Motors und Ford, die heute in den Absturzklassen B und C (Moody’s) vegetieren. Jetzt rutschte die Zahl dieser für Anleger besonders interessanten Unternehmensschuldner auf sechs, nachdem Standard & Poor’s (S&P) den Nahrungsmittelkonzern Nestlé um zwei Stufen auf AA abqualifizierte.

Angebote auf der Währungsrisiken minimierenden Euro-Basis gibt es nur von drei AAA-Adressen. Toyota (Autos) und Pfizer (Pharmazie) bieten jeweils eine Euro-Emission (siehe Tabelle); generöser ist General Electric mit fast allen Laufzeiten. Von deutschen Schuldnern finden bei S&P nur die Finanzdienstleister KfW und die Landwirtschaftliche Rentenbank Gnade.

Quelle: Wirtschaftswoche, Nr. 36 vom 3.9.2007

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