ABN Amro 2001 Euro Bond fällt zurück
Spängler behauptet sich mit Österreich-Anleihen

Mit Euro-Rentenfonds war es in den vergangenen zwölf Monaten angesichts des niedrigen Zinsniveaus kaum möglich, einen Wertzuwachs von mehr als sechs Prozent zu erzielen.

HAMBURG. Lediglich der Spängler Spartrust M hat dies mit einem Wertzuwachs von 6,27 Prozent geschafft, wie der jüngste Zwölf-Monats-Vergleich der Bad Homburger Analyseagentur Feri zeigt (siehe Tabelle).

Fondsmanager Günther Schupp von der Gesellschaft Erste-Sparinvest kam dabei zugute, dass er ausschließlich in österreichische Anleihen investiert. Diese entwickelten sich in den vergangenen Monaten besser als deutsche oder französische Papiere. Das gute Abschneiden seines Fonds führt der Verwalter darüber hinaus auf sein vergleichsweise hohes Engagement in langlaufenden Anleihen zurück. „Derzeit ist rund ein Drittel des Fondsvermögens in Papiere mit einer Restlaufzeit von mehr als zehn Jahren investiert“, sagt Schupp.

An dieser Positionierung will er vorerst nichts ändern: Da kaum Inflationsgefahr bestehe und die Konjunktur nach wie vor nicht anspringe, sei seitens der Europäischen Zentralbank im Frühjahr – wenn überhaupt – maximal mit einer weiteren Zinsanhebung um 25 Basispunkte zu rechnen. Vor diesem Hintergrund sieht Schupp auch für 2006 gute Chancen, erneut ein Jahresplus zwischen sechs und sieben Prozent zu erwirtschaften.

Von einem solchen Ergebnis ist der ABN Amro 2001 Euro Bond Fund derzeit weit entfernt. Fondsmanager Ronald van Loon erzielte lediglich einen Zuwachs von 0,43 Prozent und führt das schlechte Ergebnis auf sein starkes Engagement in Papieren mit kurzer Restlaufzeit zurück, die in jüngster Zeit stark unter Druck geraten seien.

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