ABS-Schuldverschreibungen
EZB akzeptiert VW-Papiere als Sicherheiten

Die Europäische Zentralbank prüft, ob sie weiterhin Volkswagen-Schuldpapiere im Zuge ihres Aufkaufprogramms erwerben soll. Unabhängig davon können Banken VW-Papiere weiter als Sicherheit hinterlegen.

FrankfurtTrotz der Abgasaffäre bei Volkswagen akzeptiert die Europäische Zentralbank (EZB) weiter Wertpapiere des Autobauers als Sicherheiten. Sie nimmt Schuldverschreibungen (ABS) der Leasing-Sparte des Autobauers nach wie vor als Pfand an, wie aus am Montag veröffentlichten Daten der EZB hervorgeht. Banken müssen bei der EZB Pfänder hinterlegen, wenn sie sich bei der Zentralbank mit Geld eindecken. Die ABS-Papiere von Volkswagen sind üblicherweise mit Autokrediten besichert.

Ein Insider hatte Reuters am Freitag gesagt, dass die Zentralbank bei ihrem groß angelegten Wertpapierankaufprogramm den Erwerb von Autokredit-Verbriefungen von VW ausgesetzt habe. Derzeit werde geprüft, ob der Erwerb dauerhaft eingestellt werden solle. Mit dem Ankaufprogramm versucht die EZB die Kreditvergabe und damit die Wirtschaft anzukurbeln. Es soll bis zum Herbst 2016 laufen und ist mehr als 1,1 Billionen schwer.

VW ist wegen des Verkaufs von Autos mit manipulierten Abgaswerten ins Visier der Behörden geraten. Volkswagen hatte zugegeben, bei Abgaswerten in den USA mit einer verbotenen Software getrickst zu haben. Weltweit sollen bis zu elf Millionen Fahrzeuge betroffen sein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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