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Infineon will eigene Anleihen zurückkaufen

Der Halbleiterhersteller Infineon will die Kursrückgänge seiner Anleihen nutzen, um die Papiere günstig zurückzukaufen. Das Unternehmen bietet den Besitzern der Wertpapieren drei Viertel des Nominalwertes. Der Anleihenrückkauf soll helfen, Infineons Finanzlage zu stabilisieren.

HB MÜNCHEN. Der angeschlagene Halbleiter-Konzern Infineon will sich durch den Rückkauf von weiteren Anleihen finanzielle Luft verschaffen. Die Verbindlichkeiten sollten durch den Erwerb von ausstehenden Wandelschuldverschreibungen und Umtauschanleihen reduziert werden, teilte das Unternehmen am Dienstag in München mit. Infineon rief die Besitzer der Wertpapiere auf, Angebote zu unterbreiten. Bis zu 75 Prozent des Nominalwerts will das Unternehmen zahlen und insgesamt 150 Mio. Euro ausgeben.

Der Konzern muss bis Mitte kommenden Jahres die zwei Anleihen im Nominalwert von aktuell noch 663 Mio. Euro zurückzahlen. Ursprünglich hatte Infineon am Kapitalmarkt 915 Mio. Euro aufgenommen, zwischenzeitlich aber bereits einen Teil der Anleihen zu günstigeren Kursen zurückgekauft. Momentan würden die Papiere zu 65 Prozent ihres Nominalwerts gehandelt, sagte jüngst Finanzchef Marco Schröter.

Vorstandschef Peter Bauer hatte die Refinanzierung zur vordringlichsten Aufgabe des Unternehmens erklärt. Infolge der Wirtschaftskrise waren Infineon die Aufträge weggebrochen, es fielen hohe Verluste an.

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