Anlagestrategie
Arcelor-Anleihen sind noch nicht stahlhart

Die Fusion der Stahlkonzerne Arcelor und Mittal rückt näher. Rating-Agenturen quittieren die Entwicklung womöglich mit einer Abstufung. Doch die Anleihen bleiben interessant für risikobewusste Anleger.

Nach monatelangem Hickhack raufen sich Arcelor und Mittal zum größten Stahlkocher der Erde zusammen, wenn nicht noch ein Überraschungscoup von Severstal erfolgt. Jährlich 120 Millionen Tonnen will der Gigant produzieren. Sein Weltmarktanteil erreicht zehn Prozent. Das erleichtert Preiserhöhungen. Zudem ergänzen sich die Produktpaletten - Qualitätsstähle und Standardware - ideal.

Dagegen schätzen Anleger die Aussichten der Arcelor-Anleihen noch mit Vorsicht ein. Die Messlatte des Renditeaufschlags gegenüber sicheren Bundesanleihen erreicht aktuell bis zu rund 1,25 Prozentpunkte, signalisiert also Risiko. So bringt bis zum 7. November 2014 laufende 4,62-prozentige Anleihe 5,30 Prozent (Kurs 95,53 Prozent). Der Ausblick der Agenturen für die Anleihe (BBB/Baa2) ist noch negativ.

Doch die vorläufigen Finanzkennzahlen der neuen Gruppe signalisieren trotz einer möglichen Herabstufung einen Verbleib in der Investmentklasse. So beläuft sich der Schuldentilgungsfaktor (Nettoschulden zu operativem Gewinn) auf solide 1,7. Der Cash-Flow erreicht rund 4,5 Milliarden Euro, dazu kommen Einspareffekte von rund zwei Milliarden Euro. Damit sind die Anleihen interessant für Zinsanleger mit mittlerer Risikobereitschaft.

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