Anlagestrategie
BASF bleibt trotz Einkaufstour stabil

Der Chemiekonzern BASF hat in jüngster Zeit mehrere Unternehmenskäufe getätigt, die den Schuldenstand erhöhten. Aber die Aussichten auf gute Ergebnisse lassen auch die Anleihen-Renditen stabil erscheinen.

Dieses war der dritte Einkaufsstreich von BASF in diesem Jahr - und mit umgerechnet 3,9 Milliarden Euro für den US-Katalysatorenhersteller Engelhard der teuerste. Insgesamt brachte der Chemiegigant für den Erwerb von Engelhard, für die Bauchemie von Degussa und den US-Harzspezialisten Johnson Polymer rund sieben Milliarden Euro auf. Das treibt die Finanzschulden von 2,5 Milliarden auf knapp zehn Milliarden Euro.

Die drei Neuerwerbe tragen sofort 250 Millionen Euro zum freien Cash-Flow bei und bringen hohe Gewinnmargen, relativ wenig Konjunkturanfälligkeit sowie geringen Investitionsbedarf mit sich. Deshalb sollte sich BASF nicht verhoben haben. Die Ratingagentur S & P senkte zwar den Ausblick auf negativ, bestätigte aber das Qualitätsrating AA-, Moody's (Aa3) prüft eine Herabsetzung.

Die Rekorde von 2005 setzen sich fort: Im ersten Quartal stiegen Umsatz und Betriebsergebnis (Ebit) je um ein Viertel. Das operative Ergebnis legte um knapp 19 Prozent zu, der Cash-Flow erreichte 1,4 Milliarden Euro. Damit dürfte die Rendite von 4,13 Prozent der bis zum 30. Mai 2012 laufenden 3,37-prozentigen BASF-Anleihe (bei einem Kurs von 96,08 Prozent - aktuellen Kurs: siehe Tabelle) sicher sein.

ISIN DE000A0EUB86

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