Anlagestrategie
Chancen mit Fresenius für Risikobewusste

Die Branche boomt, und der Gesundheitsdienstleister Fresenius ist weltweit in stark wachsenden Geschäftsfeldern (Dialyse, klinische Ernährung, Infusionstherapien) sowie als Krankenhausbetreiber dabei.

Währungsbereinigt legte der Umsatz in den ersten neun Monaten um elf Prozent zu, der operative Konzerngewinn (Ebitda) sprang um 15 Prozent, das Nettoergebnis sogar um 32 Prozent. Im Gesamtjahr soll, so die verbesserte Vorstandsprognose, der Jahresüberschuss um mehr als 25 Prozent anziehen. Damit zeigen die Hessen, dass sie auf gutem Wege sind, ihre Ziele für 2010 – 15 Milliarden Euro Umsatz (2007: rund elf Milliarden) und eine Ebit-Marge von 15 Prozent (aktuell 14,1 Prozent) – zu erreichen.

Positiv für Anleihegläubiger: Das starke Ergebnis ließ den Cash-Flow in den ersten neun Monaten um 55 Prozent wachsen. Die Nettoverschuldung sank gegenüber Jahresende 2006 um 300 Millionen Euro auf 5,3 Milliarden Euro. Das Verhältnis von Nettoschulden zu Ebitda verbesserte sich auf 2,7 nach 3,0.

Das ist akzeptabel, aber noch immer hoch und mit ein Grund, dass die Ratingagenturen die Fresenius -Anleihen mit BB/Ba2 als spekulativ einstufen. Doch Risikobereite kassieren kräftig Rendite: 6,04 Prozent wirft die bis 2016 laufende, ab 2011 kündbare 5,5-prozentige Anleihe (Kurs 96, 54 Prozent, ISIN XS0240919372) ab.

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