Anleihe-Auktion
Italien gewinnt Vertrauen der Anleger zurück

Die Anleger leihen Italien Geld zu niedrigeren Zinsen. Die Rendite auf dreijährige Anleihen sank auf 2,76 Prozent. Das ist der niedrigste Wert seit Oktober 2010.
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FrankfurtDie Anleger haben am Mittwoch Italien erneut Milliarden Euro gegeben und dafür einen niedrigeren Zins als zuletzt verlangt. Das Land begab zwei Anleihen mit Laufzeiten bis März 2015 und bis September 2019 und nahm insgesamt sechs Milliarden Euro auf. Für die dreijährigen Papiere zahlt Italien eine Rendite von 2,76 nach zuletzt 3,41 Prozent.

So wenig hat Italien zuletzt im Oktober 2010 berappen müssen. Die Rendite der länger laufenden Papiere betrug 4,3 Prozent. Dabei lag die Überzeichnung bei den dreijährigen Papieren bei 1,565 und bei den länger laufenden bei fast zwei.

„Das ist eine sehr erfreuliche Auktion“, erklärte Helaba-Analyst Ralf Umlauf. „Eine niedrige Rendite bei gleichzeitig guter Überzeichnung zeigt, dass die Nachfrage hoch war. Vermutlich wurde das durch den Drei-Jahres-Tender der EZB begünstigt.“ Die Notenbank hatte Ende Februar den Banken eine weitere Liquiditätsspritze gegeben. Am Sekundärmarkt zogen die Kurse der italienischen Anleihen weiter an, so dass die Renditen weiter nachgaben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Anleihe-Auktion: Italien gewinnt Vertrauen der Anleger zurück"

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  • Welche Fehlinformation des Handelsblatts. Die Überschrift sollte lauten: Die "dicke Bertha" schießt aus allen Rohren.
    Mit Vertrauen hat das nichts zu tun. Gar nichts!

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