Anleihekäufe
Banken verlagern Risiken auf Steuerzahler

Die Banken der Schuldenstaaten häufen massenweise Staatsanleihen an. Experten sprechen von einem „Risiko durch die Hintertür“. Wenn die Institute gerettet werden müssen, sind auch die Steuerzahler in Deutschland dran.
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Die Banken in Italien und Spanien haben große Bestände an Anleihen aufgebaut - gleichzeitig verlagert sich das Risiko von Zahlungsausfällen von den privaten Gläubigern auf die Steuerzahler.

Die Bestände spanischer Staatsanleihen von spanischen Banken sind innerhalb von zwei Monaten per Ende Januar um 26 Prozent auf 220 Mrd. Euro geklettert, wie aus Daten des spanischen Finanzministeriums hervorgeht. Italienische Banken haben ihre Käufe bei Papieren des Landes in den drei Monaten bis Februar um 31 Prozent auf 267 Mrd. Euro gesteigert, zeigen Daten der italienischen Notenbank.

Wie bei Griechenland müssten die Regierungen ihre Banken mit geliehenen Geldern retten. Und dem Haupt-Finanzgeber, der Europäischen Zentralbank, drohen Verluste. „Je mehr Banken nicht mehr grenzüberschreitend ausleihen, desto mehr schaltet sich die EZB ein und stellt die Finanzierung zur Verfügung“, erläutert Guntram Wolff, stellvertretender Direktor beim Forschungsinstitut Bruegel in Brüssel. „Daher verlagert sich das Risiko der Kernländer gegenüber der Peripherie vom privaten zum öffentlichen Sektor.“

Der Anstieg der Staatsanleihepositionen bei spanischen und italienischen Banken ist von den langfristigen Refinanzierungsgeschäften (LTRO) der EZB über insgesamt rund eine Billion Euro angeschoben worden, die im Dezember und Februar durchgeführt wurden und den Euroraum-Banken Liquidität verschaffen sollen.

Für Kreditgeber in so genannten Peripherieländern - Spanien, Portugal, Irland, Griechenland und Italien - war Profit auch ein Anreiz: Sie konnten das Geld zu 1 Prozent ausleihen, um Staatsanleihen mit einer Rendite von 6 bis 13 Prozent zu kaufen. Kreditinstitute aus diesen fünf Ländern haben von den Sonderprogrammen der EZB, einschließlich der LTRO, etwa 715 Mrd. Euro in Anspruch genommen, wie aus jüngsten Daten der Zentralbanken dieser Länder hervorgeht.

Kommentare zu " Anleihekäufe : Banken verlagern Risiken auf Steuerzahler"

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  • Das wären wohl die ersten 3 Monate die er seit langem mal wieder arbeitet.
    Was glauben Sie wen Sie da vor sich haben?

  • Banken bauen nur SCHEISSE - FONIC-Betrug (siehe Abbuchung mehr als 25 Eur)

    http://www.myup.ir/images/63460050879832916686.jpg

  • in der Schweiz

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