Anleihemärkte
Rendite sinkt auf niedrigsten Stand seit Anfang April

An den Anleihemärkten haben die Optimisten wieder das Ruder übernommen. Der Kurs der zehnjährigen Bundesanleihe stieg am gestrigen Dienstag den sechsten Tag in Folge. Eine so lang anhaltende Rally gab es zuletzt vor einem Jahr.

cü FRANKFURT. In der Folge sank die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe bis zum späten Abend auf 3,81 Prozent und damit den niedrigsten Stand seit Anfang April. Der Bund-Future, Terminkontrakt auf lang laufende Bundesanleihen, stieg um 0,49 Prozentpunkte auf 117,79 Prozent – so hoch lag er zuletzt Ende März.

Auslöser für die am Dienstag erneut gute Stimmung war der Konjunkturindex des Mannheimer Zentrums für europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Er spiegelt die Konjunkturerwartungen von Analysten und institutionellen Anlegern für Deutschland wider und sackte im August auf minus 5,6 Punkte ab. Volkswirte waren nur von einem leichten Rückgang im Vergleich zum Stand von plus 15,1 Punkten im Juli ausgegangen. Der Index schürte Hoffnungen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen nicht so stark anhebt wie bislang erwartet.

Auch in den USA setzte sich die Rally der Anleihen fort. Die Rendite zehnjähriger Treasuries sank auf 4,81 Prozent, den tiefsten Stand seit Ende März. In den USA gibt es seit Tagen Hoffnungen auf ein Ende der Leitzinserhöhungen.

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