Anleihemärkte
Renditen in Europa und den USA sinken

An den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA setzte sich gestern am Ende eine gute Stimmung durch. Auslöser für die Entwicklungen waren die unterschiedlichen Zinserwartungen dies- und jenseits des Atlantiks.

HB FRANKFURT. An den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA setzte sich gestern am Ende eine gute Stimmung durch. Während der frühen Handelszeiten hatten sie sich allerdings gegenläufig entwickelt. Während die Renditen in den USA sanken, setzte sich der Anstieg der Kapitalmarktzinsen im Euro-Raum fort. Auslöser für die Entwicklungen waren die unterschiedlichen Zinserwartungen dies- und jenseits des Atlantiks. Während im Euro-Raum Nicholas Garganas, Ratsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB), die Inflationsgefahren und die Notwendigkeit weiterer Zinsschritte betonte, sagte US-Notenbankchef Ben Bernanke, eine Pause im Zinserhöhungszyklus sei denkbar.

Am Abend wirkten die Kommentare Bernankes immer deutlicher. Die Rendite zehnjähriger Treasuries fiel auf 5,08 Prozent. Im Euro-Raum war die Effektivverzinsung der zehnjährigen Bund zunächst wieder über die Marke von vier Prozent geklettert, später lag sie nur noch bei 3,98 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future spiegelt die markante Tendenzumkehr wieder: Nach dem Tagestief bei 114,91 Prozent stieg er am späten Abend auf 115,48 Prozent – ein Plus von 0,19 gegenüber dem Vortagesschluss.

Am Pfandbriefmarkt platzierte die Hamburger Sparkasse (Haspa) erfolgreich ihren ersten Pfandbrief über 500 Mill. Euro. cü

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