Anleihemärkte
US-Hypotheken drücken die Renditen

Mehrere Faktoren haben am Montag für steigende Kurse und sinkende Renditen an den Anleihemärkten in den USA und im Euro-Raum gesorgt. Dazu zählten die Sorgen um den US-Subprime-Hypothekensektor, die Anleger aus Aktien in die sicheren Staatspapiere flüchten ließ.

HB FRANKFURT. Nur wenig reagierten die Anleihen auf die neuen Zahlen zu den US-Eigenheimverkäufen aus Bestand (siehe Devisen). Indes nehmen Spekulationen auf eine Zinssenkung zu. Händler sehen nun für eine Zinssenkung von einem viertel Prozentpunkt bis Jahresende eine Chance von 28 Prozent gegenüber Null Prozent vor einer Woche. Allerdings gehen Ökonomen davon aus, dass die Federal Reserve am Donnerstag nicht an der Zinsschraube drehen wird. Zehnjährige US-Treasuries rentierten bei 5,08 Prozent deutlich niedriger als am Freitag.

Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel ebenfalls markant auf 4,61 Prozent. Verantwortlich dafür war auch eine Ankündigung des Bundes, seine Emissionen gegenüber der im Dezember veröffentlichten Vorausschau um 3 Mrd. Euro zu kürzen. Als Grund wurde die günstigere Entwicklung der Steuereinnahmen genannt. Der Terminkontrakt Bund-Future notierte bei 110,51 Prozent 42 Basispunkte höher. Am Primärmarkt plant die KfW 2 Mrd. Euro über ein zweijähriges Papier zu beschaffen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%