Anleihemärkte
Zehnjährige Rendite nähert sich Jahreshoch

Wenig Bewegung gab es am Montag an den Anleihemärkten. Neue Konjunkturdaten standen nicht an. In Europa stützen Erwartungen, die Konjunkturdynamik werde die Europäische Zentralbank (EZB) zu weiteren Zinserhöhungen bewegen, die Renditen.

HB FRANKFURT. EZB-Ratsmitglieder hatten vor nach wie vor bestehenden Inflationsrisiken gewarnt und weitere mögliche Zinsschritte angedeutet. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte bei 4,32 Prozent marginal höher als am Freitag. Im Gegenzug sank der Kurs des Terminkontrakts Bund-Future um elf Basispunkte auf 112,82 Prozent.

In den USA hielten sich die Renditen im Zehnjahresbereich nahe dem höchsten Stand seit drei Monaten. Investoren setzen darauf, dass sich in den Vereinigten Staaten das Wirtschaftswachstum verlangsamt und die Zinsen zurückgehen werden. Händler verwiesen auch auf die sinkenden Inflationserwartungen in den USA. Die Renditen der zehnjährigen Treasuries lagen am Nachmittag bei 4,81 Prozent und näherten sich damit weiter dem Jahreshoch von 4,90 Prozent vom 26. Januar an.

Am Primärmarkt hat Griechenland die Konditionen für eine Anleihe über fünf Mrd. Euro festgelegt. Das bis März 2024 laufende Papier werde zwei bis fünf Basispunkte über dem mittleren Swapsatz rentieren, hieß es aus Konsortialkreisen.

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