Anleihemarkt-Ausblick
Anleihen verlieren weiter an Kurs

Für die Anleihemärkte sagen die Experten in der neuen Handelswoche weitere Kursverluste voraus. Die für Mittwoch erwarteten Zahlen zur Industrieproduktion in der Eurozone im März dürften belegen, dass sich das Tempo des Abschwungs in der Industrie verlangsamt.

FRANKFURT. Im Februar brach die Produktion in Europa um 18,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ein - der größte je verzeichnete Rückgang. Nun rechnen 16 von Bloomberg befragte Analysten für den vergangenen März mit einem Minus von 17,6 Prozent - bezogen auf den Vergleichswert für März 2008. Im vergangenen Monat stiegen die Anzeichen dafür, dass die schlimmste Periode des Abschwungs in Europa bereits vorüber sei.

Das bestätigt Laurence Mutkin, Chefstratege für festverzinsliche Wertpapiere bei Morgan Stanley in London: "Die Finanzmärkte belegen eine deutliche Minderung der Risikoaversion." Für die USA sind die Experten pessimistischer: "Wir haben Anzeichen für den Anfang eines Bärenmarkts bei Treasuries", sagt Steve Rodosky, Leiter Treasury von der Allianz-Fondstochter Pimco in Newport Beach.

Somit verzeichneten die zehnjährigen Bundesanleihen in der Vorwoche den größten Einbruch seit Jahresbeginn. Und am Freitag stieg daraufhin ihre Rendite mit 3,44 Prozent auf den höchsten Stand seit November 2008.

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