Anleihemarkt
Der Anstieg der Renditen setzt sich fort

Anzeichen für eine gut laufende Konjunktur haben am Donnerstag zeitweise die Kurse europäischer Anleihen belastet. Das von der GfK ermittelte Verbrauchervertrauen in Deutschland fiel besser als erwartet aus, dazu kam ein stärkerer Anstieg bei den Importpreisen.

cü/HB FRANKFURT. Der Kurs der zehnjährigen Bundesanleihe gab in der Spitze auf 96,32 nach, im Gegenzug stieg die Rendite auf 4,22 Prozent.

Dieses Renditeniveau lockte Investoren an. Als dann noch die überraschend schwächeren wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA keinen zusätzlichen Verkaufsdruck brachten, mussten Händler, die Terminkontrakte vorher in der Hoffnung auf weiter fallende Kurse leer verkauft hatten, sich wieder eindecken. Das ließ die zehnjährige Bund-Rendite zunächst wieder bis auf 4,19 Prozent sinken. Schließlich zog aber ein leichter Anstieg der zehnjährigen US-Anleihen auf 4,67 Prozent auch die zehnjährige Bund-Rendite wieder auf 4,21 Prozent nach oben. Der Bund-Future – Terminkontrakt auf lang laufende Bundesanleihen – lag am späten Nachmittag erneut 0,23 Prozentpunkte im Minus bei 113,67 Prozent und damit in der Nähe seines Tagestiefs.

Italien stockte eine 2012 fällige inflationsindexierte Anleihe um 1,5 Mrd. Euro auf. In den USA stand am Mittag eine Auktion fünfjähriger Papiere an.

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