Anleihen
Analysten erwarten fallende Renditen

Die Rentenmärkte in Europa und den USA können sich in der laufenden Woche erholen. Marktteilnehmer rechnen mit fallenden Renditen.

HB FRANKFURT. Infolge anhaltend schwacher Konjunkturdaten erwarten Anleger, dass die Notenbanken weiterhin mit niedrigen Zinsen die Rezession bekämpfen werden. Bereits heute liefern die Verbraucherpreise für Februar Aufschluss über die jüngste Preisentwicklung in der Euro-Zone. Mit einem Anstieg von 1,5 Prozent auf Jahressicht rechnen Ökonomen mit einer nahe am tiefsten Stand seit 1999 verharrenden Inflationsrate. Am Mittwoch folgen die US-Verbraucherpreise für Februar.

Wenige Stunden nach diesen Preisdaten gibt die Notenbank des Landes ihre Zinsentscheidung bekannt. Die 58 von Bloomberg befragten Ökonomen rechnen mit keiner Zinsänderung.

Schwache Wirtschaftsdaten für die USA und den Euro-Raum dürften dem trüben Ausblick für die Weltwirtschaft weiter Nachdruck verleihen, sagte Wilson Chin, Stratege für festverzinsliche Wertpapiere bei ING Groep in Amsterdam. Das dürfte die Anleihekurse stützen. Allerdings rechne er mit volatilen Kursen, denn weiterhin sei das Angebot an Neuemissionen hoch.

Am Primärmarkt kündigte Italien an, am kommenden Mittwoch über sechs Mrd. Euro mit Laufzeiten zwischen vier, sieben, 25 und 30 Jahren zu begeben.

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