Anleihen
Analysten setzen auf noch höhere US-Renditen

Die Kurse der europäischen Anleihen haben am Mittwoch ihre Vortagesverluste ausgebaut. Im Vorfeld der Zinsentscheidung am Donnerstag erwarten die Anleger tendenziell eine straffere Geldpolitik im Euro-Raum. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte etwas höher bei 4,58 Prozent.

HB FRANKFURT. Der Terminkontrakt Bund-Future gab 16 Basispunkte auf 110,69 Prozent ab. Auch in einem Umfeld der Risikoscheu sei die Konjunktur stark genug, um die Anleihekurse fallen und entsprechend die Renditen steigen zu lassen, erklärte Bondstratege Marius Daheim von der Bayerischen Landesbank.

Am US-Anleihemarkt deuten die Signale ebenfalls auf fallende Kurse. Während der Handel feiertagsbedingt ruhte, prognostizierten technische Analysten der Citigroup steigende Renditen bei den zehnjährigen Treasuries. Der Terminkontrakt auf zehnjährige US-Bonds habe es nicht geschafft, nach oben aus einem Trendkanal ausbrechen. Die Rendite der Bonds – derzeit 5,04 Prozent – steuere damit auf das Fünfjahreshoch von 5,33 Prozent zu.

Am Primärmarkt stockte Deutschland die zehnjährige Anleihe um sechs Mrd. Euro auf. Beim russischen Ölriesen Rosneft hat der Verwaltungsrat Bonds über maximal fünf Mrd. Dollar genehmigt. Eine Emission ist noch für diese Woche geplant.

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