Anleihen
Anleger flüchten in sichere Staatsanleihen

Vor dem Hintergrund zunehmender Kursschwankungen an den Aktienmärkten und dem Mittelabfluss aus den Schwellenländer-Börsen besinnen sich die Anleger wieder auf Staatsanleihen als solide Geldanlage.

HB FRANKFURT. „Die Staatsanleihenmärkte haben von ihrer Stellung als sichere Häfen profitiert“, meinen die Analysten der DZ Bank. Diese Einschätzung dominiere derzeit die Stimmung auf den Rentenmärkten. Die Experten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sehen aber noch keinen Beginn eines längerfristigen Trends, sondern eher eine kurzfristige Korrektur nach den Kursrückgängen und dem damit verbundenen Renditeanstieg zu Jahresbeginn. Wichtig sind in dieser Woche die Zahlen zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA, die am Dienstag veröffentlicht werden und die Anhaltspunkte geben können, ob der Immobilienboom abkühlt. An den Zins-Terminmärkten sind die Renten-Futures vergangene Woche gut behauptet aus dem Handel gegangen. Der September-Kontrakt beim Bund-Future gewann sechs Basispunkte auf 116,36 Prozent. Nächste technische Widerstandslinien verlaufen bei 117,00 bis 117,08. An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 7/32 auf 99-30/32 Prozent. Sie rentierten mit 5,130 Prozent. Bei den 30-jährigen Bonds stieg die Rendite auf 5,173 Prozent.

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