Anleihen
Anleger stoßen Risiko-Anleihen ab

Deutsche Bundesanleihen starten fast unverändert in die Woche, ähnlich sieht es bei US-Staatsanleihen aus. Sehr viel deutlichen fielen die Kursverluste bei Staatsanleihen aus der Euro-Peripherie aus.
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Deutsche Bundesanleihen waren am Montag wenig verändert. Bundesanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren rentierten zuletzt bei 1,71 Prozent etwas höher. Der Terminkontrakt Bund-Future fiel um vier Basispunkte auf 141,59 Prozent.

Bei den zehnjährigen Staatsanleihen aus der Euro-Peripherie fielen die Kursverluste deutlicher aus. Bei den italienischen Bonds stieg die Rendite um zwei Basispunkte auf 4,11 Prozent, spanische Bonds rentierten drei Basispunkte höher bei 4,09 Prozent. Portugal-Anleihen waren bei 5,95 Prozent wenig verändert.

Für dieses Jahr bis zum 15. November kommen deutsche Staatspapiere auf Verluste von 1,1 Prozent, wie die Bloomberg World Bond Indizes zeigen. Spanische Bonds haben dagegen elf Prozent Ertrag eingebracht und italienische Staatspapiere kommen auf ein Plus von 7,2 Prozent. Am Markt für US-Staatsanleihen waren die Kurse kaum verändert. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 2,70 Prozent.

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Bloomberg / Nachrichtenagentur

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  • Kleinste Kursunterschiede bei peripheren EU-Staatsanleihen werden kommentiert, jedoch was sich heute am BONDM "Mittelstandsmarkt" abspielt, ist wohl nicht der Rede wert. Getgoods pleite, A.T.U. Anleihen teilweise zweistellig im Minus, MS Deutschland/Scholz/Dürr schwach, in der Folge panische Abgaben bei nachrichtenlosen Papieren - ist das Handelsblatt mit Blindheit geschlagen ?

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