Anleihen
Anleger suchen Sicherheit der Staatsanleihen

Investoren haben am Dienstag auf beiden Seiten des Atlantiks die relative Sicherheit von Staatsanleihen gesucht. In Europa verdichteten sich die Anzeichen für eine Konjunkturabschwächung, woraufhin Händler ihre Wetten auf eine mögliche Zinssenkung erhöhten.

HB FRANKFURT. Zum einen sank das Verbrauchervertrauen in Frankreich, dem zweitgrößten Markt des Euroraums, im April auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Datenerhebung 1987. Zum anderen signalisierte ein Einkaufsmanagerindex von Bloomberg, dass die Einzelhandelsumsätze im Euroraum deutlich zurückgegangen sind. Zehnjährige Bundesanleihen wurden etwas teurer und rentierten sechs Basispunkte niedriger bei 4,14 Prozent. Für den Terminkontrakt Bund-Future ging es 47 Basispunkte hinauf auf 114,00 Prozent.

Auch jenseits des Atlantiks waren Staatspapiere gefragt. Die Rendite von US-Treasuries mit einer Laufzeit von zehn Jahren sank fünf Basispunkte auf 3,78 Prozent. Der S&P/Case-Shiller-Index, der die Entwicklung der US-Eigenheimpreise beobachtet, war im Februar auf Jahresbasis 12,7 Prozent gefallen – deutlicher als erwartet und stärker als zuvor seit Beginn des Index im Jahr 2001.

Am Primärmarkt begab Italien drei Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 7,75 Mrd. Euro und Laufzeiten zwischen 2011 und 2018.

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