Anleihen: Anleger zeichnen rege neuen HVB-Pfandbrief

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Anleger zeichnen rege neuen HVB-Pfandbrief

Die Hypo-Vereinsbank (HVB) hat am Dienstag den ersten mit Hypotheken gedeckten Jumbo-Pfandbrief seit der Übernahme durch die italienische Unicredito platziert. Das siebenjährige, mit Hypotheken gedeckte Papier über 1,5 Mrd. Euro kam bei Investoren gut an.

FRANKFURT. Bei den Konsortialführern – ABN Amro, Commerzbank und HVB selbst – war von Kaufaufträgen über 2,3 Mrd. Euro die Rede. Das Pfandbriefgeschäft – also die Refinanzierung von Staatskrediten und Hypotheken über gedeckte Anleihen – wird weiter aus Deutschland betrieben, schon allein deshalb, weil es in Italien noch kein entsprechendes Gesetz für eine entsprechende Emission gibt. Von daher habe der neue Eigentümer bei der Emission keine Rolle gespielt, hieß es.

Der Jumbo wurde mit einem Aufschlag von 0,151 Prozentpunkten über der im Januar 2013 fälligen Bundesanleihe gepreist und damit am oberen Ende der Erwartungen. 51,3 Prozent der Investoren kamen aus Deutschland. Banken machten 46,5 Prozent der Käufer aus, gefolgt von Fonds mit 37,8 Prozent.

Die spanische Sparkasse Caixa Catalunya plant ihr Debüt am Jumbo-Markt. Sie vergab das Mandat für ein mit Hypotheken gedecktes Papier in der spanischen Pfandbrief-Variante an Barclays Capital, HSBC, HVB und Ixis. Spanische Pfandbriefhäuser haben im vergangenem Jahr mehr Jumbos begeben als deutsche Banken.

Staatsanleihen zeigten sich am Dienstag vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank kaum verändert, gaben danach etwas nach. Die gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten aus den USA – gestiegenes Verbrauchervertrauen und gesunkenes Vertrauen der Einkaufsmanager im Großraum Chicago – gaben den Bonds kaum Impulse. Am Abend lag der Bund-Future 0,06 Prozentpunkt im Plus bei 120,42 Prozent. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte mit 3,47 Prozent, die zehnjährige US-Staatsanleihe mit 4,52 Prozent.

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