Anleihen
Anleihekurse sacken nur zeitweise ab

Besser als erwartet ausgefallene Daten zum US–Immobilienmarkt haben am Mittwoch die Hoffnungen auf Zinssenkungen der US-Notenbank im nächsten Jahr weiter schwinden lassen.

HB FRANKFURT. Die Zahl der Baubeginne in den USA stieg im September im Vergleich zum Vormonat überraschend um knapp sechs Prozent auf annualisiert 1,772 Millionen. Analysten hatten einen Rückgang erwartet. Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen sank dagegen kräftig. Sie führten zusammen mit moderaten Inflationsdaten dazu, dass die Anleihekurse nur kurz absackten und sich schnell wieder erholten. Die Verbraucherpreise in den USA gingen im Monatsvergleich unerwartet deutlich um 0,5 Prozent zurück. Die Preise in der für die US-Notenbank wichtigen Kernrate – ohne Energie und Lebensmittel – stiegen wie prognostiziert um 0,2 Prozent; im Handel war aber ein deutlicherer Anstieg befürchtet worden.

Der Terminkontrakt Bund-Future, der zwischenzeitlich bis auf 117,04 Prozent gefallen war, rettete sich bis zum späten Abend auf 117,19 Prozent – lag damit aber immer noch 0,14 Prozentpunkte im Minus. Die zehnjährige Bundesanleihe rentierte unverändert mit 3,81 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe ging leicht auf 4,76 Prozent zurück.

Die am Vortag angekündigte siebenjährige Anleihe der Deutschen Telekom über bis zu 1,5 Mrd. Euro wird laut Banken um die 4,7 Prozent rentieren. Die WGZ Bank nannte die Konditionen fair.

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