Anleihen
Anleiherenditen sind weiter auf dem Vormarsch

Sowohl in den USA als auch im Euro-Raum zogen die Anleiherenditen wieder an, nachdem sie anfänglich nachgeben hatten. Bei den zehnjährigen US-Treasuries stieg die Rendite leicht auf 5,18 Prozent.

FRANKFURT. Für den Anstieg machten Bondhändler mangelnde Käufe aus dem Ausland verantwortlich, die in den vergangenen Tagen die Kurse der US-Staatanleihen beflügelt hatten. Außerdem wurde eine technische Widerstandsmarke bei 5,12 Prozent nicht durchbrochen. Das gleiche Muster war beim Start in die neue Woche auch am europäischen Anleihemarkt zu beobachten. Dort zog die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe nach anfänglichen Verlusten später wieder leicht auf 4,71 Prozent an.

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Der Kurs des Bund-Futures, des Terminkontrakts auf lang laufende Bundesanleihen, fiel um 16 Basispunkte auf 109,96 Prozent. EZB-Ratsmitglied Nicholas Garganas geht davon aus, dass die Inflationsrisiken in diesem Jahr größer als erwartet sein werden. Laurence Mutkin, Leiter europäische festverzinsliche Papiere bei Morgan Stanley, rechnet mit weiter steigenden Renditen, da die Konjunkturdynamik im Euro-Raum recht stark sei. Am Primärmarkt will die Kreditanstalt für Wiederaufbau 3 Mrd. Dollar über eine 30jährige Nullkupon-Anleihe beschaffen. Das berichtete Merrill Lynch, eine der Konsortialbanken.

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