Anleihen
Banges Warten auf die neuen Inflationszahlen

Der über die Leitzinsen entscheidende Offenmarktausschuss der US-Notenbank Fed hat nach seiner letzten Sitzung betont, die zukünftigen Zinsschritte hingen in starkem Maße von den einlaufenden Konjunkturdaten ab. Dies dürfte die Aufmerksamkeit des Marktes für die in dieser Woche anstehenden US-Konjunkturdaten nochmals geschärft haben, meinen die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

pk FRANKFURT. Im Zentrum der Beobachtung steht der morgige Dienstag, wenn neue Zahlen zu den begonnenen Bauvorhaben, den Produzentenpreisen und zur Kapazitätsauslastung in den USA veröffentlicht werden. Vor allem die Auslastung der Industrie verfolge die Fed mit „Argusaugen“, heißt es bei den HSBC-Experten, die einen Anstieg auf 81,6 Prozent für April prognostizieren. Sollte der Wert deutlich höher ausfallen, könnte dies Druck auf die Rentenkurse bedeuten – bei gleichzeitigem Anziehen der Renditen.

Die europäischen Zinsterminmärkte präsentierten sich zum Wochenschluss nach nervösem Handel schwächer. Der Bund-Future verlor 15 Ticks auf 114,68 Prozent, die nächste technische Unterstützung sieht die DZ Bank bei 114,59 Prozent. Die US-Rentenmärkte gaben im späten Handel leicht nach. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihe kletterte auf 5,194 Prozent.

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