Anleihen
Bond-Investoren erwarten kein Ende der Krise

Analysten erwarten für diese Woche steigende Kurse bei europäischen Anleihen. Dementsprechend dürften die Renditen der Staatspapiere sinken.

FRANKFURT. Im Gegensatz zu den Aktienhändlern sind die Anleiheinvestoren offenbar noch nicht davon überzeugt, dass die Krise bereits ihren Höhepunkt überschritten hat. Damit dürfte die Risikoaversion am Anleihemarkt anhalten, was wiederum den Kursen einen Schub bescheren sollte.

„Die Stimmung am Markt ist derzeit der wichtigste Faktor für die Kurse“, kommentierte ein Analyst von Unicredit. Zudem stehen in dieser Woche relativ wenige Emissionen von staatlicher Seite an. Ein geringeres Angebot an neuen Papieren stützt die Nachfrage nach den bereits im Umlauf befindlichen. Irland will morgen bis zu eine Milliarde Euro über fünf- und zehnjährige Papiere beschaffen. Die USA haben für Donnerstag inflationsgeschützte Anleihen, sogenannte „Tips“, angekündigt. Das Volumen wurde noch nicht bekanntgegeben.

Bei US-Anleihen dürfte der Seitwärtstrend der vergangenen Wochen weiter anhalten. Seit Ende Januar bewegen sich die Renditen der zehnjährigen Treasuries zwischen 2,45 Prozent und 3,05 Prozent. Am Freitag rentierten zehnjährige Treasuries mit 2,93 Prozent, die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihen lag bei 3,27 Prozent.

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