Anleihen
Bondrenditen beginnen zu bröckeln

Schwache Konjunkturdaten aus dem Euro-Raum haben am Mittwoch für steigende Kurse an den Anleihemärkten in Europa und den USA gesorgt. Die Renditen, die sich gegenläufig zu den Kursen bewegen, fielen entsprechend. Im Euro-Raum ist das Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal hintereinander um 2,5 Prozent geschrumpft.

FRANKFURT. Das ist der stärkste Rückgang seit Beginn der Datenerhebung im Jahr 1995. Gebremst wurden die Kursgewinne bei den Bonds durch Zahlen zur Industrieproduktion in Deutschland, die im Mai mit 3,7 Prozent deutlich stärker als erwartet gestiegen sind. Ökonomen hatten mit einem Plus von nur 0,5 Prozent gerechnet.

Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sank zwei Basispunkte auf 3,29 Prozent. Der Terminkontrakt Bund-Future rückte 24 Basispunkte auf 122,00 Prozent vor. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 3,45 Prozent einen Basispunkt niedriger.

Den Primärmarkt zapften die USA mit einem zehnjährigen Papier im Volumen von 19 Mrd. Dollar an. Großbritannien begab eine inflationsgeschützte Anleihe. Das 2027 fällige Papier hat ein Volumen von einer Milliarde Pfund (1,16 Mrd. Euro). Portugal nahm 1,115 Mrd. Euro über eine zehnjährige Anleihe auf. Der französische Versorger Suez Environnement legte ein 15-jähriges Papier im Volumen von 500 Mio. Euro auf.

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