Anleihen
Bondrenditen bleiben unter Druck

Die schlechte Konjunktur dürfte die Kurse der Bundesanleihen in dieser Woche erneut in die Höhe treiben und die Renditen drücken. „Die Wirtschaft schrumpft weiter, eine Trendwende ist noch lange nicht in Sicht“, sagt Peter Müller, Rentenstratege der Commerzbank.

FRANKFURT. Von Bloomberg befragte Volkswirte erwarten einen Ifo-Konjunkturklimaindex im Februar nahe 83 - so niedrig wie zuletzt 1982. Auch die Kurse der US-Treasuries werden vor dem Bericht zum US-Verbrauchervertrauen am Dienstag wohl zulegen. Die Experten erwarten, dass dieser Indikator einen neuen Tiefpunkt der Stimmung zeigen wird.

Vergangene Woche fiel die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe 96 Basispunkte auf 3,01 Prozent. Der Bund-Future notierte am Freitag bei 125,33 Prozent. Treasuries mit zehn Jahren Laufzeit rentierten 162 Basispunkte niedriger bei 2,76 Prozent. Der Februar ist nun der zweite Monat in Folge, in dem täglich mehr als 17 Mrd. Dollar US-Unternehmensbonds gehandelt werden. So hoch war der Umsatz zuletzt vor zwei Jahren. Das hohe Volumen wird als Signal für eine Entspannung am Kreditmarkt gewertet.

Der Primärmarkt muss diese Woche aus den USA 92 Mrd. Dollar in zwei-, fünf- und siebenjährigen Papieren aufnehmen. In Europa stehen Emissionen aus Belgien, Großbritannien, Italien und den Niederlanden an.

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