Anleihen
Bondrenditen erreichen neues Jahreshoch

In Erwartung einer anstehenden Rekord-Emission hat der amerikanische Treasury-Markt ein neues Renditehoch markiert. Erstmals seit Ende November stieg die Rendite zehnjähriger US-Papiere auf 3,19 Prozent. Schub brachten zum einen Bedenken zur Nachfrage.

FRANKFURT. Zum anderen verringerten optimistisch stimmende Konjunkturnachrichten das Interesse, Staatsanleihen als sicheren Hafen für die Geldanlage zu nutzen. In den USA ist die Zahl der angebahnten Hausverkäufe den zweiten Monat in Folge gestiegen.

In den vergangenen Wochen wuchs unter Bondanlegern die Sorge, dass die Neuemissionen des US-Finanzministeriums die Nachfrage am Markt übersteigen könnten. Folge waren zunehmende Verkaufsorders, die für sinkende Bondkurse und steigende Renditen sorgten.

Am Mittwoch will Washington die Rekordsumme von 71 Mrd. Dollar am Rentenmarkt beschaffen. Papiere mit drei, zehn und 30 Jahren Laufzeit sollen auf den Markt kommen. Der Druck auf die Bondkurse dürfte sich nach Einschätzung von Credit Suisse allerdings in Grenzen halten, da die US-Notenbank Treasuries aufkaufen will.

Zehnjährige Bundesanleihen rentierten acht Basispunkte höher bei 3,25 Prozent. Auch hier nährte Optimismus zur Konjunktur das Interesse, von Anleihen in Anlagen mit höherem Ertragspotenzial umzuschichten.

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