Anleihen
Bondrenditen pendeln um Vortagsniveau

Am Rentenmarkt haben sich die Renditen am Dienstag beiderseits des Atlantiks um die Vortagesniveaus bewegt. Zunächst sorgten Kauforders für steigende Kurse und sinkende Renditen.

HB FRANKFURT. Die Konjunkturbedenken, die am Vortag zur verstärkten Flucht in Staatspapiere geführt hatte, hielten die Anleger weiter im Griff. Am frühen Nachmittag setzten Verkäufe ein, da Aussagen der US-Notenbank die Befürchtungen vor einer Ausweitung der Kreditmarkt-Krise dämpften. Die Fed erwägt laut Notenbankchef Ben Bernanke, ihre Sonder-Kreditfazilitäten für die Investmentbanken der Wall Street bis ins nächste Jahr hinein zu verlängern. Bisher hatte Bernanke sich noch nie dazu geäußert, wie lange die Federal Reserve den Banken mit solchen Krediten zur Seite stehen werde. Später schürten schwache Daten vom US-Häusermarkt erneut Konjunktursorgen und stärkten die Bondnachfrage wieder.

Zehnjährige US-Staatsanleihen rentierten am Nachmittag geringfügig niedriger bei 3,89 Prozent. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 4,42 Prozent. Der Bund-Future stieg minimal auf 112,12 Prozent. Am Primärmarkt beschafften die Niederlande 2,025 Mrd. Euro durch eine Emission von Anleihen mit Laufzeit bis 2011. Großbritannien begab inflationsgeschützte Langläufer mit Fälligkeit 2037 im Volumen von 850 Mill. Pfund.

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