Anleihen
Bondrenditen stehen unter Druck

An den Anleihemärkten im Euro-Raum und den USA sind die Kurse am Mittwoch gestiegen und die Renditen entsprechend gefallen. Kursstützend wirkte die Meldung, dass die Wirtschaft im Euro-Raum im zweiten Quartal stärker geschrumpft ist als erwartet.

FRANKFURT. Auch standen am Abend in den USA Anleihekäufe der Notenbank Federal Reserve an. Gebremst wurde die Aufwärtsbewegung jedoch durch neue Papiere, die an den Markt kamen und das Angebot damit erhöhten. Für den Abend plante das US-Finanzministerium eine Auktion von zehnjährigen Treasuries über 20 Mrd. Dollar. Deutschland stockte eine 30jährige Bundesanleihe um zwei Mrd. Euro auf, dabei wurde mehr in die Marktpflegequote genommen als erwartet. Auf die Anleihekurse drückte zudem, dass in Deutschland der Auftragseingang in der Industrie im August stärker gestiegen ist als angenommen.

Die Rendite 10jähriger Bundesanleihen fiel um drei Basispunkte auf 3,13 Prozent. Bei 122,73 Prozent notierte der Bund-Future 30 Basispunkte höher. Zehnjährige Treasuries rentierten bei 3,21 Prozent vier Basispunkte niedriger. Am Primärmarkt brachte Großbritannien eine inflationsgeschützte Anleihe über 750 Mio. Pfund heraus. Litauen plant unterrichteten Kreisen zufolge eine Bondemission über 1,5 Mrd. Dollar, was für das Land ein Rekordvolumen wäre.

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