Anleihen
Bondrenditen steigen nach Paulson-Rede

Aussagen von US-Finanzminister Henry Paulson haben bei den Treasuries gestern für fallende Kurse und steigende Renditen gesorgt. In einer Rede in New York äußerte Paulson Zuversicht, dass der US-Kongress die Rettungspläne für die taumelnden Hypothekenversicherer Fannie Mae und Freddie Mac absegnen werde.

FRANKFURT. Bislang zeigten einige Abgeordnete wenig Verständnis dafür, dass Fehler der halbstaatlichen Institute mit Steuergeldern ausgebügelt werden sollen. Andererseits erscheint die von Paulson unterstützte Rettungsaktion als einer der wenigen Auswege aus der aktuellen Krise bei den Hypothekenbanken.

Einen Schub erhielten die Bondrenditen auch von der Fed in Philadelphia. Deren Präsident Charles Plosser trat dafür ein, den Leitzins in den USA „eher früher als später“ anzuheben. Des Weiteren drückte die hohe Emissionstätigkeit der USA die Nachfrage nach amerikanischen Staatspapieren. Das Finanzministerium begibt diese Woche Anleihen im Gesamtvolumen von 58 Mrd. Dollar. Zehnjährige US-Treasuries rentierten am Dienstag fünf Basispunkte höher bei 4,09 Prozent. In Europa trat die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen bei 4,64 Prozent auf der Stelle. Der Bund Future stieg auf 110,26 Prozent. Am Primärmarkt platzierte das Land Berlin zweijährige Schatzanweisungen im Volumen von 500 Mill. Euro.

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