Anleihen
Bondrenditen zeigen nach unten

Schwache Konjunkturdaten dürften die Kurse an den Anleihemärkten in dieser Woche treiben, die Renditen folglich drücken. So rechnen Investoren damit, dass neue Daten in Europa ein abnehmendes Wachstum im verarbeitenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor signalisieren werden.

FRANKFURT. Auch für das Verbrauchervertrauen in Deutschland und Europa werden schwache Zahlen erwartet. Der hohe Ölpreis und die weniger dynamische Weltwirtschaft belasteten, heißt es in einer Studie der WestLB. Am Markt geht man davon aus, dass die Europäische Zentralbank bei der angekündigten Bekämpfung der Inflation nur geringen Spielraum hat und den Leitzins von aktuell vier Prozent angesichts der Konjunktur höchstens ein Mal anheben wird.

Konjunktursorgen trieben Anleger bereits am Freitag in die als sicher geltenden Staatsanleihen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte auf 4,63 Prozent ab. Auch die Rendite von US-Treasuries sank.

Am Primärmarkt wollen die USA am Dienstag zweijährige Anleihen im Volumen von 30 Mrd. Dollar begeben. Am Donnerstag soll eine fünfjährige Emission über 20 Mrd. Dollar folgen. Großbritannien will am Dienstag über lang laufende Anleihen mit Inflationsschutz 650 Mill. Pfund aufnehmen. Italien plant ab Mittwoch mehrere Emissionen mit verschiedenen Laufzeiten.

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