Anleihen
Bonds leiden unter positiven Wirtschaftsdaten

In den USA könnte die neue Handelswoche Kursverluste bei Anleihen bringen. Denn mit einer geplanten Emissionswelle von insgesamt 115 Mrd. Dollar über die Woche hinweg zeichnet sich ein Angebotsüberhang ab, der die Renditen steigen lassen dürfte.

FRANKFURT. In den USA könnte die neue Handelswoche Kursverluste bei Anleihen bringen. Denn mit einer geplanten Emissionswelle von insgesamt 115 Mrd. Dollar über die Woche hinweg zeichnet sich ein Angebotsüberhang ab, der die Renditen steigen lassen dürfte. „Wir sind für Treasuries negativ eingestellt“, sagte Marc Fovinci vom Vermögensverwalter Ferguson Wellman Capital Management in Oregon. „Die Wirtschaft sieht besser aus. Jedes Mal, wenn das Finanzministerium in Washington weitere Auktionen vornimmt, müssen sie eine etwas höhere Rendite anbieten.“

Bereits heute wird die Auktion der 20-jährigen Treasuries um 6 Mrd. Dollar aufgestockt, morgen folgen 42 Mrd. zweijähriger Treasuries, am Mittwoch 39 Mrd. über fünf Jahre und am Donnerstag schließlich sollen siebenjährige Treasuries im Umfang von 28 Mrd. Dollar Käufer finden.

In der Vorwoche fielen Staatsanleihen in der zweiten Woche in Folge. Auch in Europa waren die Anleihekurse in den letzten beiden Wochen rückläufig, die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag mit 3,48 Prozent am Freitag nahe am Ein-Monats-Hoch. „Die Kombination aus besseren Unternehmenszahlen und Wirtschaftsdaten belastet Anleihen derzeit“, sagte Charles Diebel, Leiter festverzinsliche Anlagen bei Nomura International in London.

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